Leka

Mit diesem Roboter können sich autistische Kinder besser ausdrücken

14. Mai 2016 • 14:38 Uhr

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Leka kann auch mit schlechter Laune umgehen. (Foto: Leka)

Autistische Kinder besitzen eine andere Sicht auf die Welt. Mit Leka sollen sie sich besser ausdrücken können. Und ihren Spaß haben, schließlich bietet der Roboter eine Menge.

Leka stammt von einem jungen Startup, das bereits 2013 mit der Entwicklung das Spielzeugs begann. Nun möchte man das finale Produkt für Eltern autistischer Kinder im Mai 2017 in den Handel bringen, ebenfalls ist es für therapeutische Zwecke zum Beispiel in Schulen vorgesehen. Trotzdem steht die Unterhaltung im Fokus, denn Leka ist ein kugelförmiger Roboter, der durch die Wohnung rollen kann. Seine integrierten Leuchten können für Spiele verwendet werden, das Display zeigt virtuelle Emotionen durch eine dargestellte Mimik an. Und dank Lautsprecher sowie integrierter Sensoren sind viele weitere Optionen denkbar, die beispielsweise Entwickler in Form von Apps nachliefern können.

Eine "lebendige" Kugel. (Foto: Leka)
Eine „lebendige“ Kugel. (Foto: Leka)

Mehr Eigenständigkeit

Das Ziel von Leka ist es, Kinder und Jugendliche mit Autismus zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen und durchaus auch ihre eigenen Emotionen besser vermitteln zu können. Auch kann der Kontakt zwischen Eltern und Kids durch Mehrspieler-Games verbessert werden. Durch eine stabile Bauweise geht Leka außerdem mit Frust und Aggression auf gewisse Weise um.

Für mehr Eigenständigkeit. (Foto: Leka)
Für mehr Eigenständigkeit. (Foto: Leka)

Durch eine App für iOS und Android kann Leka neue Funktionen erhalten, außerdem erhalten Erwachsene ggf. Informationen darüber, was ihr Nachwuchs mit dem Roboter angestellt hat. Und im Zweifel ist der Plastikball ein hübsches Nachtlicht oder gar ein Wecker. Interessanter sind sicherlich andere Aspekte, beispielsweise das selbständige Erkennen von Farben, was  für Lernspiele genutzt werden kann.

Das Gesicht ändert sich abhängig vom Einsatz. (Foto: Leka)
Das Gesicht ändert sich abhängig vom Einsatz. (Foto: Leka)

Hoher Preis

Das Leka Smart Toy ist konzeptionell auf jeden Fall spannend, die Verantwortlichen planen noch Studien, die den Mehrwert des Gadgets verdeutlichen. Doch auch so dürfte der Bot seine Fans finden, trotz des heftigen Preises: Aktuell könnt ihr euch via Indiegogo ein Exemplar für 390 US-Dollar zzgl. Versandkosten sichern, regulär wird ein Ball wohl zirka 500 US-Dollar kosten. Bis zum Ablauf der Crowdfunding-Finanzierung werden die Erfinder die anvisierten 60 .000 US-Dollar trotzdem einnehmen – danach sieht es jedenfalls aus.

Neugierig? Dann klickt euch zu Indiegogo oder schaut auf der offiziellen Webseite vorbei.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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