LightUp

Kreativbaukasten mit Augmented Reality bringt Elektrizität näher

19. Juni 2013 • 8:21 Uhr

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So sieht ein kleines Experiment aus. (Foto: LightUp)

Erinnert ihr euch noch an eure Schulzeit? Habt ihr damals auch im Physikunterricht spielerisch erfahren, wie Elektrizität funktioniert? Für mich ist das schon einige Jahrzehnte her, ich weiß nur noch eines: So etwas wie LightUp gab es ganz sicher nicht. Das clevere Baukastensystem mit Augmented Reality-Elementen bringt unterhaltsam näher, wieso eine Lampe leuchtet. Zum Beispiel.

Ein LightUp Kit besteht in der Regel aus einer Batterie und einzelnen Komponenten, darunter kleine Bauklötze zum Verbinden von LEDs, Schaltern, Motoren und anderen sinnvollen Bauteilen. Diese werden mit Magnetismus zusammen gehalten. Dank der offenen Arduino-Plattform ist LightUp theoretisch beliebig erweiter- und programmierbar. Kinder sollen hier sogar aktiv werden können, wenn sie mögen.

Neckischer Ansatz: Durch Augmented Reality-Ideen ist es möglich, das Smartphone mit entsprechender App über das aufgebaute Experiment zu halten und sich weitere Informationen darstellen zu lassen. Beispielsweise, wie der Strom fließt oder wo sich womöglich ein zu behebender Fehler befindet. Faszinierend, wie gut das zu funktionieren scheint.

Diverse Bundles soll es perspektivisch geben. Abhängig vom Preis erhalten Käufer mal einfachere, mal schwierigere Bausätze mit allerlei Experimenten. Stets steht das Lernen und Verstehen im Fokus, die Schöpfer haben hier sicher nicht zufällig Schulen und sogar Kitas im Visier. Doch natürlich wird es LightUp auch für den regulären Hausgebrauch für Familien geben.

Fakt ist LightUp kommt offenbar jetzt schon bestens an. Auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter wurden bereits knapp 100.000 US-Dollar für die Fertigstellung des Produktes gesammelt, die Erfinder wollten ursprünglich die Hälfte haben. Im Juli werden die ersten Kits ausgeliefert, preislich wird es für Einsteiger-Pakete bei 39 US-Dollar plus 5 Dollar Versand nach Europa losgehen.Das Maker Deluxe Kit, das sogar über Infrarot-Sensoren, schnurlose Kommunikation mit dem Computer und Fernbedienung sowie Bewegungserkennung  verfügt, wird bei 199 US-Dollar liegen und im Dezember 2013 erscheinen. Für Elektronik-Bausätze klingt das preislich durchaus fair, oder?

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter. Dort schießt ihr bei Interesse jetzt schon Geld für ein Kit vor.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:18 Uhr

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