Linq

Diese Brille verwandelt eure Wohnung in ein Schlachtfeld

19. November 2016 • 12:32 Uhr

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Wenn das so funktioniert... (Foto: Stereo Labs)

Aus der Kategorie: „WILL ICH SPIELEN!“. Setzt das Headset Linq auf und ballert euch durch eure Wohnung. Die Mixed-Reality-Brille von Stereo Labs soll 2017 erscheinen.

Ich finde, dass ihr euch zuerst das Video zu Linq anschauen solltet. Eine coole Sache, oder?

Wie  funktioniert Inside-Out-Tracking?

Und so funktioniert das: Bei dem Headset kommt ein Inside-Out-Tracking-System zum Einsatz, das in ähnlicher Form beispielsweise auch bei Microsofts Hololens, Qualcomms Snapdragon VR820, Sulon Q oder Project Alloy von Intel Verwendung findet. Hier nehmen zwei Tiefenkameras direkt in der Brille die Umgebung wahr und stellen diese auf dem verbauten Display dar. Durch präzise Analyse des Raumes, hier ist von Distanzen bis zu 20 Metern die Rede, können auch computergenerierte Objekte platziert werden. Und das führt im besten Fall zu einem Ergebnis wie in dem Spot des Herstellers.

Eine normale VR-Brille? Nicht ganz. (Foto: Stereo Labs)
Eine normale VR-Brille? Nicht ganz. (Foto: Stereo Labs)

Sollte euch das bekannt vorkommen: Magic Leap bewarb die eigene Mixed-Reality-Lösung vor über einem Jahr ebenfalls auf verspielte Weise. Und auch castAR geht in eine vergleichbare Richtung. Im Gegensatz zu diesen Konkurrenten setzt Stereo Labs auf eine geschlossene Brille, die eben Umgebungen filmt. Nur welcher Bildschirm Verwendung findet und ob wir über Smartphone-basierte Hardware reden? Das ist gegenwärtig noch nicht klar.

Ab 2017 erhältlich

Upload VR zufolge scheint Linq wohl schon erstaunlich gut zu funktionieren, abgesehen vielleicht von der noch zu hohen Latenz. Gegenüber einem früheren Prototypen, der auf einer Gear VR-Brille mit ZED Kameras von Stereo Labs basierte, sollen die Ergebnisse allerdings beeindrucken. Anfang 2017 soll ein Entwickler-Kit für Programmierer und Partner ausgeliefert werden. Dieses setzt einen stationären Rechner voraus. Vielversprechend klingt auch das Tracking der eigenen Hände, was wohl selbständig relative Distanzen berechnet und somit keine Infrarot-Sensoren benötigt.

Mir persönlich würde ja so eine Brille ausschließlich zum Spielen gut gefallen. Wenn es eben so gut, präzise und verzögerungsfrei klappt, wie im Video angedeutet. Weitere Details bekommt ihr beim Hersteller.

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Linq: Diese Brille verwandelt eure Wohnung in ein Schlachtfeld
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Aus der Kategorie: „WILL ICH SPIELEN!“. Setzt das Headset Linq auf und ballert euch durch eure Wohnung. Die Mixed-Reality-Brille von Stereo Labs soll 2017 erscheinen.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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