Mad Catz S.T.R.I.K.E. 7

Bastelt euch eine Gamingtastatur mit Touchscreen

16. August 2012 • 0:00 Uhr

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Lädt zum Individualisieren ein - S.T.R.I.K.E. 7 von Mad Catz. (Foto: Mad Catz)

Das muss man den Gamingzubehör-Herstellern ja lassen – sie sind kreativ. Während Razer beim aktuellen Tastatur-Spitzenmodell Razer DeathStalker Ultimate auf einen Touchscreen und LED-Tasten setzt, möchte der Mitbewerber Mad Catz beim S.T.R.I.K.E. 7 die Invidualisten begeistern. Die müssen aber 299 Euro (UVP) für das auf der gamescom 2012 vorgestellten Keyboard investieren.

S.T.R.I.K.E. 7 ist aber auch ein ungewöhnliches Stück Technik. Denn die Gamingtastatur verfügt über ein modulares Design. Das bedeutet, dass ihr diese sozusagen in Einzelteile zerlegen könnt. Beispielsweise ersetzt ihr die WASD-Tasten durch Cursor-Alternativen – und umgekehrt. Oder ihr platziert den Nummernblock auf der linken Seite und ändert die Positionen der Handablage-Flächen sowie Makro-Tasten. Dazu gesellt sich eine Hintergrundbeleuchtung mit 16 Millionen Farben – ihr wählt eure favorisierte Kolorierung selbst aus. Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, steckt Mad Catz auch noch einen LCD-Touchscreen mit der Bezeichnung V.E.N.O.M. oben an das Gerät. Oder links. Vielleicht lieber rechts? Auch das könnt ihr selbst entscheiden.

Der Touchscreen dient dazu, ein weiteres Num Pad zu simulieren. Zudem könnt ihr diesen verwenden, um Informationen aus Spielen darzustellen, die Lautstärke zu regeln oder Webseiten aufzurufen. Das ist dann ähnlich vielfältig wie beim DeathStalker Ultimate.

Insgesamt verfügt S.T.R.I.K.E. 7 über 24 programmierbare Makro-Tasten, die dreifach belegt werden können.  Wichtig: Das gesamte Gehäuse ist aus stabilem Metall.

Wie das alles in der Praxis funktionieren kann, das verdeutlicht das offizielle Video wohl besser als 1000 Worte.

Weitere Details entnehmt ihr der Hersteller-Webseite. Laut Mad Catz ist S.T.R.I.K.E.7 ab sofort erhältlich, was nur die halbe Wahrheit ist. In limitierter Stückzahl ist die Tastatur im hauseigenen Onlineshop verfügbar bzw. vorbestellbar. Regulär im Handel kommt die Peripherie wohl in den nächsten Wochen.

Persönlich bin ich mir ja etwas unschlüssig, ob ich Razers DeathStalker Ultimate oder Mad Catz‘ S.T.R.I.K.E. 7 besser finden soll. Schade ist generell, dass sich beide Unternehmen nicht auf einheitliche Standards für die Apps entschieden haben – also für die Software, die für die Touchscreens geeignet ist. Für Spieleentwickler, die die neuen Tastaturen unterstützen wollen, wäre dies schließlich von großem Vorteil gewesen…

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