Meta Augmented Reality Glasses

Interaktive Brille mit Bewegungssteuerung für die Wohnung

28. Januar 2013 • 17:53 Uhr

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Na, ob das realisierbar ist? (Foto: Meta)

Augmented Reality der Zukunft: Ihr setzt eine Brille auf und interagiert mit eurer Umwelt – durch Fingerbewegungen oder mittels einer virtuellen Tastatur, die ihr an eine beliebige Stelle projiziert. Laut des Startups Meta soll diese Vision, die nach wie vor aus einem Science-Fiction-Film stammen könnte, sehr bald Realität werden.

Kürzlich stellte Meta gemeinsam mit dem Elektronikhersteller Epson den theoretischen Ansatz vor, der auch Googles Project Glass und anderen, ähnlichen Ansätzen Paroli bieten soll. Mittels einer besagten Brille erlebt ihr euren Alltag völlig neu – speziell und wohl vor allem in der eigenen Wohnung. Der Unterschied zu anderen VR-Brillen: Durch eine Art Sensor-Leiste, die auf die Brille gesteckt wird, werden eure Bewegungen aufgenommen und ausgewertet. Einzelne Finger(-kuppen) oder gar ganze Arm-Schwenks können wahrgenommen werden. Das wiederum nutzt ihr, um beispielsweise die Kaffeemaschine in Gang zu setzen oder eben Software etwas mitzuteilen. Die – nennen wir sie mal – Kinect-Komponente könnte eine große Bereicherung darstellen.

Trotzdem: Meta ist aktuell nur ein Prototyp, der auf Epsons bereits erhältlicher Moverio BT-100-Brille (kostet über 500 Euro) aufbaut. Diese ist technisch nicht sonderlich sensationell – Android 2.2 als Betriebssystem, eine Singlecore-CPU (ein Computer ist eben nötig) und verhältnismäßig  niedrig aufgelöste Displays dürften wohl verwöhnte Nutzer nicht unbedingt überzeugen. Auch ist noch nicht ganz klar, in welche Richtung Meta hier gehen möchte – Entertainment oder praktischer Nutzen? Ein Entwickler-Kit soll in jedem Fall bald bei Kickstarter landen, über das Crowdfunding-Portal möchte man wohl Geld einsammeln – trotz Epson-Support?!

Dennoch klingt die Idee, die in einem schnieken Video nähergebracht wird, schon fein. In der offiziellen Pressemeldung ist auch von neuartigen Spielerlebnissen die Rede. Ich könnte mir das schon gut vorstellen – sofern die Technik auch etwas taugt.

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