Micro LEGO Computer

Komplettrechner oder großer Bauklotz?

31. Juli 2015 • 8:53 Uhr

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Ein LEGO-Rechner, der funktioniert. (Foto: Mike Schropp)

Winzig und witzig. Die Micro LEGO Computer von Mike Schropp sehen gut aus und sind vollwertige PCs für den Hausgebrauch.

Mike präsentierte schon vor einigen Monaten seinen Mini LEGO Computer. Der ziemlich wuchtige Desktop-Rechner ist ein Ersatz für euren herkömmlichen Rechenknecht – mit allem, was dazugehört. Braucht ihr dagegen nur eine Maschine fürs Office, Mediastreaming und vielleicht etwas Bildbearbeitung, dürfte der Micro LEGO Computer deutlich attraktiver und vor allem günstiger sein.

Echt klein und schick. (Foto: Mike Schropp)
Echt klein und schick. (Foto: Mike Schropp)

Leistungsstark

Die Micro-Variante ist 10 x 12 x 12cm klein – erstaunlich. Denn im Inneren werkelt dennoch mindestens ein Intel Core i3 (maximal i7) der fünften Generation, der Unterstützung von bis zu 16GB RAM und einer 1TB großen SSD erhält. WIFI, HDMI/Displayport, Bluetooth und USB 3.0-Ports fehlen natürlich nicht. Als technische Basis verwendet der Schöpfer die Intel NUC-Plattform. Aus diesen ohnehin schon kleinen Systemen stammt beispielsweise das verwendete Mainboard.

Eine modulare Bauweise. (Foto: Mike Schropp)
Eine modulare Bauweise. (Foto: Mike Schropp)

Mike betont, dass seine Bauklotz-Lösung modular aufgebaut sei. Dadurch könnt ihr Komponenten später aufrüsten bzw. tauschen. Und ein extrem leiser Lüfter sorge für Ruhe auf dem Schreibtisch bzw. im Wohnzimmer. Außerdem könnt ihr auf der Oberfläche selbst loslegen und eigene LEGO-Werke erschaffen. Lustig.

Relativ teuer

Preislich geht es bei 599 US-Dollar für den kleinen Micro LEGO Computer mit i3, 4GB RAM und 120GB SSD los. Für die i7-Fassung werden 879 US-Dollar fällig. Individuelle Wünsche, auch was Formen und Farben betrifft, werden gegen Aufpreis berücksichtigt.

In Einzelteilen. (Foto: Mike Schropp)
In Einzelteilen. (Foto: Mike Schropp)

Alle weiteren Details erhaltet ihr auf der Webseite von Mike Schropp. Er lebt übrigens von seinen Konstruktionen. Es gibt sicher schlimmere Jobs…

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