MiP

Kleiner, günstiger, ungewöhnlicher Roboter

5. Januar 2014 • 9:21 Uhr

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Ein putziger Kerl. (Foto: WowWee)

Der US-Hersteller WowWee ist unter anderem auf Spielzeugroboter spezialisiert, die teils wirklich witzig sind – zum Beispiel der RoboMe mit Smartphone- sowie Tablet-Anbindung. Der neueste Streich nennt sich MiP und soll im Sommer für knapp 100 US-Dollar erscheinen. Was bietet der Roboter zum schmalen Preis?

MiP steht für Mobile Inverted Pendulum und entstand in Zusammenarbeit mit der Robotik-Abteilung der University of California in San Diego. Das Resultat sieht auf den ersten Blick erst einmal sehr sympathisch aus. Die Besonderheit ist die Art der Fortbewegung, denn MiP besitzt nur zwei Räder, kann allerdings dank integrierter Sensoren selbst die Balance halten und somit nicht einfach umkippen. Im Gegenteil: Er ist sogar in der Lage, Dinge auf einem Art Tablett von A nach B zu transportieren.

Interessant klingt außerdem, dass MiP allein durch Handgesten kontrolliert werden kann, also er tuckert in die Richtung, die ihr im zeigt. Möglich wird dies durch LED-„Augen“. Diese dienen ebenfalls dazu, Hindernisse oder euch zu erkennen. Es heißt, dass MiP eine künstliche Intelligenz besitzt, durch die ihr mit ihm kommunizieren dürft. Was es genau mit seiner individuellen Persönlichkeit auf sich hat, ist aber noch unklar.

Wenn ihr wollt, verbindet ihr euer Smartphone via Bluetooth mit dem Roboter. Dann erhaltet ihr einen reguläres, ferngesteuertes Fahrzeug. Auf der CES 2014, die nächste Woche beginnt, wird MiP als Gadget-Neuheit vorgestellt.

Ein MiP kann auch einen anderen MiP tragen. (Foto: WowWee)
Ein MiP kann auch einen anderen MiP tragen. (Foto: WowWee)

Im Juni 2014 wird der niedliche Kerl in den Staaten in den Handel kommen. Ob auch in hiesige Gefilde? Das ist nicht bekannt.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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