Mogees

Einfach alles wird zu einem Musikinstrument

23. Februar 2014 • 12:21 Uhr

Teilen:
Ein kleines Mikrofon, aber... (Foto: Kickstarter)

Mit Mogees hat der Musikkünstler Bruno Zamborlin ein ungewöhnliches Gadget parat. Denn mittels einer kleinen Peripherie erklingen alle erdenklichen Alltagsgegenstände in den schönsten Tönen.

Die Grundidee klingt einfach: Ein winziges Mikrofon steckt ihr an Kopfhörer-Eingang eures Smartphone mit iOS oder Android, fertig ist euer flexibles Instrument. Die Gerät ist allerdings sehr empfindlich, es kann Vibrationen von Objekten, die man zuvor berührt hat, wahrnehmen. Diese Schwingungen werden mittels der dazugehörigen App in digitale Töne umgewandelt. Jeder Gegenstand besitzt einen eigenen Klang, auch die Entfernung scheint von Relevanz zu sein. Im besten Fall könnt ihr so mit Fensterscheiben, Lebensmitteln, Münzen und was auch immer „spielen“.

Für den Schöpfer ist Mogees mehr als nur ein Gag, schließlich kann man mit der App auch Musik aufnehmen, individuelle Melodien erzeugen, frei musizieren und somit improvisieren oder sogar Songs (MIDI-Dateien) nachspielen. Eine teurere Pro-Version von Mogees verfügt sogar über einen erweiterten Synthesizer oder die Möglichkeit, durch Bewegungen Lichtsysteme nach DMX-Standard zu kontrollieren. Damit wären sicherlich kunstvolle Installationen denkbar.

Am Schluss möchte Mogees aber Spaß bereiten – für junge und alte Musikliebhaber. Bei Kickstarter sammelt das Team um Bruno Zamborlin aktuell 50.000 Britische Pfund ein. Die Chancen stehen nicht ganz schlecht, dass die Kampagne positiv endet. Denn ein solches Mikrofon mit der nötigen App kostet ab 48 Euro inkl. Versand, wenn ihr jetzt schon euer Geld vorschießt. Das geht ja noch, oder? Für 22 Euro mehr bekommt man die Pro-Variante, wer sie benötigt.

Die gesamte Peripherie. (Foto: Kickstarter)
Die gesamte Peripherie. (Foto: Kickstarter)

Übrigens: Wenn euch das zu simpel ist, könnte Ototo etwas spannender sein. Hier kreiert ihr eure eigenen Instrumente aus Pappe, Holz und andere Baumaterialien. Hier ist aber mehr Ideenreichtum erforderlich…

Weitere Details zu Mogees bekommt ihr auch auf der Webseite des Erfinders. Dort lohnt es sich, die Videos anzugucken.

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 5. Juli 2016 at 14:07