Monospinner

So ein seltsames Fluggerät habt ihr noch nicht gesehen

10. Mai 2016 • 14:26 Uhr

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Komisches Ding. (Foto: Screenshot)

Ein Quadrocopter benötigt vier Rotoren, um abheben und kontrolliert werden zu können. Der Monospinner dagegen begnügt sich mit einem. Aber das sieht schräg aus.

Die Idee stammt von der ETH Zürich, dort entstanden in der Vergangenheit schon einige ziemlich geniale Erfindungen. Und jetzt der Monospinner. Die Forscher Weixuan Zhang, Mark W. Müller und Raffaello D’Andrea entwarfen besagtes Flugobjekt, das nur über einen einzigen Rotor verfügt. Dies genügt aber, um die Maschine in der Luft zu halten, denn Teile der Konstruktion rotieren in der Gegenrichtung. Eine Software erzeugt das nötige Gleichgewicht, sonst würde der Copter einfach abstürzen.

Von einer besonderen Rampe kann er abheben. (Foto: Screenshot)
Von einer besonderen Rampe kann er abheben. (Foto: Screenshot)

Wozu soll der Monospinner gut sein?

Der Monospinner lässt sich dezent steuern, indem die Software Korrekturen vornimmt und so die Ausgangssituation etwas anpasst. Dadurch sind Kurven-Flüge oder Richtungsänderungen möglich. Aber von einem ruhigen Flugverhalten kann beim besten Willen nicht die Rede sein. Vielmehr erinnert das alles etwas an einen elektronischen Bumerang, der zudem noch einen speziellen Mast benötigt, um überhaupt abheben zu können. Alternativ wirft man das Ding „einfach“ in die Luft.

Was ich eigentlich am faszinierendsten finde: Die Tüftler wollen basierend auf dem Monospinner eine Flugmaschine entwerfen, die gar keine beweglichen Teile mehr besitzt. Wie das wohl funktionieren könnte bzw. aussehen würde? Und ob das jemals klappt? Wir werden sehen.

Weitere Details bekommt ihr direkt auf Robohub.

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