Multi Video Games System 2

Die Qual der Wahl! 75 Gamepads an einem Spielautomaten

26. August 2013 • 17:45 Uhr

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Links die Controller, rechts der Automat. (Foto: Patrice Daubaire)

Selbstgebaute Spielautomaten gibt’s mittlerweile etliche. Schön und gut, aber in der Regel kommt nur ein Controller für diverse Konsolen und Arcade-Automaten zum Einsatz. Dem Hobbybastler Patrice Daubaire war dies nicht genug. Er schuf das sogenannte Multi Video Games System 2 (MVGS2), bei dem er zwischen 75 Gamepads der letzten Jahrzehnte abhängig vom Spiel wählen darf. Wie das funktioniert?

Im Grunde handelt es sich erst einmal um einen regulären PC, der in ein Gehäuse mitsasmt Bildschirm und Gamepad-Halterung gesteckt wurde. Mittels diverser Emulatoren, allen voran MAME und der Benutzeroberfläche HyperSpin, entstand erst einmal die Basis für das MVGS2. Für Authentizität suchte der Schöpfer 75 Gamepads zusammen, die er mit diversen Kabeln und Adaptern mit dem Rechner verband. Insgesamt können eigenen Aussagen zufolge 110 Konsolen der Vergangenheit emuliert werden, auf Wunsch mit einem der zahlreichen Controller.

Das Resultat ist in jedem Fall beeindruckend, wenn auch ziemlich freakig – wenn ihr mich fragt. Alleine schon die Vitrine links neben dem Automaten…

Kaufen könnt ihr das MVGS2 nicht. Aber es gibt einige Details direkt vom Erfinder dieser kuriosen Maschine. Die findet ihr auf der extra eingerichteten Webseite in französischer Sprache.

(via hackaday)

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3 Kommentare

  1. Schöne Sache, aber ist es nicht illegal die Games mit Emulatoren zu spielen?
    Die älteren Atari Games denke ich mir jetzt nichts, aber bei den SNES, PS One Games usw dürfte es doch nicht so sein da dort immer noch Rechtsinhaber da sind.

    Klar gibt es im Netz genug einschlägige Webseiten wo man sich die Rom’s runterladen kann, aber Legal sieht anderes aus in meinen Augen.

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    • Sven am

      Naja, das kann man so pauschal gar nicht mal sagen. So gesehen ist es egal, ob SNES oder alte Atari-Titel – sofern diese nicht von den Entwicklern freigegeben wurden (da gibts schon sehr viele Games) bzw. man die Originale nicht besitzt. Wenn dies der Fall ist und man ggf. sogar selbst ein Image als Sicherheitskopie gezogen hat, mag man sich zwar ebenfalls in einer rechtlichen Grauzone befinden, andererseits ist man da schon eher auf der sicheren Seite. Sprich: Du hast die Originale, wie du diese verwendest, ist deine Sache. Wollen wir dem Schöpfer dieses Geräts einfach mal nicht vorwerfen, er wäre ein Raubkopierer. Oder? :)

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  2. Echt unglaublich. Ich habe viele alte Titel wiedererkannt und mich erstaunt es sehr, wie viel in diesem Spielautomaten steckt. Allerdings würde mich wohl schocken, wie viel der Automat gekostet hat. Es ist ein sehr beeindruckendes Gerät, aber sicher nicht günstig.

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  1. 26. August 2013 at 17:08