Mydbell

Smarte Türklingel mit Gaming-Modus

5. Mai 2016 • 8:36 Uhr

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Sieht schon etwas klischeehaft aus, was? (Foto: mydbell)

Eine Türklingel für Gamer? Mit Melodien aus „Super Mario Bros.“? Wäre auch schön. Aber Mydbell verfolgt einen anderen Ansatz…

Mydbell sieht sich als Erweiterung der guten, alten Türklingel. Ihr schließt einen Sender an den Gong an, der Gateway am Router nimmt schnurlos Verbindung zu diesem auf. Das soll einfach funktionieren, durchaus auch bei heutzutage üblichen Türsprechanlagen. Ist die Hardware installiert, könnt ihr fortan via App am Smartphone oder Telefon informiert werden, sobald es klingelt.

So funktioniert die Türklingel. (Foto: mydbell)
So funktioniert die Türklingel. (Foto: mydbell)

Gaming Mode für smarte Türklingel

Hier kommt der Gaming-Mode zum Einsatz: Während ihr zum Beispiel mit Kopfhörern zockt, kann sich eine Windows-Anwendung akustisch oder visuell mit einer Benachrichtigung melden. In WGs oder bei Familien signalisiert ihr anderen Nutzern auf Tastendruck, dass ihr die Tür nicht öffnet werdet, es also ein anderer machen soll. Versinkt ihr also gerne intensiv in Spiele, könnte Mydbell eine durchaus interessante Lösung sein. Und: So verpasst ihr keine Paket- und Lieferdienste mehr.

Hardware ist nötig. (Foto: mydbell)
Hardware ist nötig. (Foto: mydbell)

Abseits dieser ganz witzigen Funktion könnt ihr Statistiken abrufen, wie häufig jemand geklingelt hat – dank Anbindung zum Internet von jedem Ort der Welt aus. Zeitlich begrenzt dürften sogar Nachbarn über die App hören, wenn es bei euch an der Tür bimmelt. Und einen Schwerhörigen-Modus gibt’s auch.

Ein spezieller Gaming-Modus für Windows ist vorhanden. (Foto: mydbell)
Ein spezieller Gaming-Modus für Windows ist vorhanden. (Foto: mydbell)

Hohe Erwartungen

Ich bin mir nicht sicher, ob sich Gamer oder eSportler, die sich intensiv aufs Spielen konzentrieren müssen, für Mydbell begeistern könnten. Regulär soll die Lösung 179 Euro kosten, was schon eine stolze Summe ist. Schießt ihr Geld bei Kickstarter vor, sichert ihr euch ein Exemplar für 99 Euro, ab November 2016 soll mit der Auslieferung begonnen werden. Vorausgesetzt, die anvisierten 230.000 Euro kommen zusammen. Das ist für eine Türklingel eine ganze Menge – sagt mir mein Gefühl. Und bisher sieht es nicht danach aus, als sei das Interesse an dem Gadget überaus groß. Ob’s klappt? Das erfahren wir Ende Juni nach Abschluss der Kampagne.

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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