Nanocab Raspicade

Vollständiger Arcade-Automat aus dem 3D-Drucker

23. Juli 2015 • 9:03 Uhr

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Fast alles aus dem 3D-Drucker. (Foto: Thingiverse)

Den Traum vom eigenen Arcade-Automaten könnt ihr euch relativ leicht erfüllen. Baut ihn euch selbst. Wie „einfach“ das sein kann, verdeutlicht der Nanocab Raspicade.

Wieder einmal ist es ein Raspberry Pi, der die technische Basis liefert und so das Geschehen auf einem 2,8 Zoll großen piTFT-Adafruit-Bildschirm darstellt. Abgesehen von weiteren Komponenten, allen voran Kabeln und Buttons, stammt der Rest des Mini-Automaten aus dem 3D-Drucker – sogar die eigentlichen Tasten.

Schöpfer Yann Morere bietet die nötigen Files für 3D-Printer gratis zum Download an, auf Thingiverse präsentiert er weitere Details und Fakten.

Komplett funktionsfähig, versteht sich. (Foto: Thingiverse)
Komplett funktionsfähig, versteht sich. (Foto: Thingiverse)

Persönlich erinnert mich der Nanocab Raspicade zwar nicht so ganz an eine vollwertige Arcade-Maschine, das Teil hat aber was. Als Software kommt eine angepasste Version der Distribution Raspicade für den Raspberry Pi zum Einsatz, die bereits etliche Emulatoren enthält und so den Start erleichtern soll.

Klingt das für euch verlockend? Letztlich ist es wirklich gar nicht schwierig, so etwas umzusetzen. Ihr benötigt nicht einmal selbst einen 3D-Drucker, dank 3DHub.com findet ihr Leute und Firmen in der Umgebung, die euch beim Herstellen der Gehäuseteile behilflich sein können – teils sogar schon zum Selbstkostenpreis. Hierfür sind erwähnte Files nötig, den Rest übernehmen die, die sich damit auskennen. Und die „Inneren“? Auch diese sind handelsübliche Komponenten, allen voran der Raspberry Pi mitsamt der nötige Teile. Das Material ordert ihr einfach über das Internet. Oder ihr lasst euch individuell vor Ort beraten. Dienste wie Locafox zeigen euch, wo ihr in eurer Gegend das Gewünschte kaufen könnt. Wie wäre es beispielsweise mit eine Raspberry Pi-Starterset? Sogar eine Reservierung online und eine Abholung direkt im Laden sind möglich. Da werden euch dann ggf. offene Fragen beantwortet, solltet ihr noch nicht genügend Erfahrungen beim Basteln mitbringen. Schade nur, dass Locafox bisher nur in Berlin aktiv ist – aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

Alle Hintergründe zum Nanocab Raspicade  gibt’s hier.

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