NearbyVR

Probiert Virtual Reality-Hardware in eurer Nachbarschaft aus

13. Juli 2016 • 14:29 Uhr

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VR in eurer Nähe? (Foto: NearbyVR)

VR ist gegenwärtig noch sehr teuer. Könnt ihr euch Brille und Hardware nicht leisten, dann schaut dank NearbyVR doch einmal, ob euch vielleicht euer Nachbar mal spielen lässt.

NearbyVR beschreiben die Kollegen von vrnerds als „AirBnB für VR“, was durchaus passt. Denn die Online-Plattform zeigt euch abhängig von dem gewählten Ort Locations an, in denen ihr Oculus Rift, HTC Vive, Gear VR oder einfach nur Google Cardboard genauer unter die Lupe nehmen dürft.

VR bei euren Nachbarn ausprobieren

Der Grundgedanke ist ein schöner, sinnvoller, einfacher: Diejenigen, die über die entsprechende VR-Peripherie verfügen, tragen sich bei NearbyVR ein. Sie können beschreiben, was Interessierte spielen oder testen dürfen. Und auch wird angegeben, was der Spaß unter Umständen kostet. Für manche (Unternehmer) könnte das also durchaus auch eine Einnahmequelle sein, neugierige VR-Fans werden dann zur Kasse gebeten. Ich persönlich sehe das aber nicht unbedingt als Problem an, wenn etwas geboten wird.

Auch die Leute von den VR Nerds bieten ihre Räumlichkeiten an. (Foto: NearbyVR)
Auch die Leute von den VR Nerds bieten ihre Räumlichkeiten an. (Foto: NearbyVR)

Die Funktionsweise ist simpel: Besucht NearbyVR.com, gebt euren Aufenthaltsort an und schaut, ob es in eurem Hood schon jemanden gibt. Bei mir in Dresden existiert gegenwärtig noch nichts, dafür im rund 150km entfernten Halle/Saale. Das wird sich hoffentlich noch ändern. Dies setzt freilich voraus, dass der Dienst auch genutzt wird und Hardware-Besitzer ihr Eigentum gewissermaßen „teilen“ wollen. Aber so habt ihr vielleicht die Chance, gerade das extrem spannende Room Scale VR zu verwenden, was das Potential von Virtual Reality eindrucksvoll zeigt – kein Vergleich zu Billigpappbrillen fürs Smartphone (wobei sich das noch ändern wird).

Vorteile auch für Entwickler

Clever ebenfalls: Mit NearbyVR möchten die Macher nicht nur Anbieter mit sicheren Bezahlungsoptionen und Zeitmanagement-Tools locken, sondern auch Entwickler. Diese können ihre VR-Anwendungen von der Community testen lassen. Davon profitieren dann im besten Fall alle Parteien, sogar die User. Denn die erleben so vielleicht neuartige Spiele, viele Monate vor dem Release.

Bisher noch ein sehr geringes Angebot. (Foto: NearbyVR / Screenshot)
Bisher noch ein sehr geringes Angebot. (Foto: NearbyVR / Screenshot)

Ich finde NearbyVR vom Ansatz her klasse. Schaut euch das Online-Projekt doch mal an. Aktuell läuft die Beta, ganz fertig ist die Seite also noch nicht. Hoffentlich füllt sich auch schnell das Angebot.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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