Oculus Rift

Neues Modell der VR-Brille bringt Audio & 360-Grad-Headtracking

21. September 2014 • 10:22 Uhr

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Viele verteilte LEDS. (Foto: Oculus VR)

Es ist schon erstaunlich, wie viel Zeit sich die Macher von Oculus VR für das Fertigstellen ihrer VR-Brille Oculus Rift nehmen. Auch der auf der Entwicklerkonferenz Oculus Connect 2014 vorgestellt Prototyp Crescent Bay ist noch recht weit von der finalen Fassung der gehypten Peripherie entfernt, soll allerdings schon der später geplanten Verkaufsversion sehr nahe kommen.

Das Crescent Bay-Modell besitzt etliche Neuerungen, die den Weg Richtung endgültiges Produkt verdeutlichen. Neu sind die an der Front verbauten LEDs, die schon früher beim Crystal Cove-Vorläufer ein Thema waren. Diese ermöglichen ein präzises 360-Grad-Tracking von Kopfbewegungen in einem Raum. Einerseits mag das nach außen hin etwas eigenartig aussehen, andererseits entspricht dies wohl einer gut funktionierenden Lösung für den Gebrauch. Zusätzlich heißt es, dass die Virtual-Reality-Brille deutlich leichter ist und eine bessere Ergonomie besitzt. Der Tragekomfort wurde generell erhöht.

Zugleich integrieren die Schöpfer ab abnehmbare Kopfhörer, sodass VR-Szenen nun auch akustisch wahrgenommen werden können. Interessant hierbei ist nicht nur die lizenzierte RealSpace3D-Audio-Technologie. Denn durch eine eigens entwickelte Audio-Tracking-Software passt sich der Ton dem Gezeigten bzw. den Kopfbewegungen an. Das wird sicherlich den Erlebnis-Faktor erhöhen.

Viele verteilte LEDS. (Foto: Oculus VR)
Viele verteilte LEDS. (Foto: Oculus VR)

Und nicht nur dank des Kaufes durch Facebook geht es für Oculus Rift voran. Auf besagter Oculus Connect fanden sich über 1000 Entwickler zusammen, die Interesse besitzen, für das kommende Trendgadget Software zu entwerfen. Unter anderem wird das Studio Epic nicht nur weiter die eigene Unreal Engine 4 für Oculus Rift anpassen, sondern selbst eine VR-Techdemo namens „Showdown“ beisteuern. Oculus VR arbeitet ferner intensiv mit den Machern der Unity-Engine zusammen, um es so Programmierern zu erleichtern, für die Brille Spiele zu entwickeln.

Man soll wohl die Kopfhörer abnehmen können. (Foto: Oculus VR)
Man soll wohl die Kopfhörer abnehmen können. (Foto: Oculus VR)

Vermutlich in Kürze wird der neue Prototyp Crescent Bay für Entwickler (und Interessierte) vorbestellbar sein, die fertige, endgültige VR-Brille dagegen dürfte noch ohne weiteres bis 2015 auf sich warten lassen. Zeit spielt für Oculus VR offenbar keine relevante Rolle. Aber das ist ja nicht zwangsläufig eine schlechte Sache…

(via)

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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