Oombrella

Der Regenschirm wird zu einem verspielten Gadget

22. März 2016 • 14:29 Uhr

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Wenn er nur noch leuchten würde.. (Foto: Wezzoo)

Der olle Regenschirm hat ausgedient. Denn mit Oombrella wird der Schutz vor dem Wasser von oben zu einem praktischen und lustigen Spielzeug für den Alltag.

Der Oombrella stammt von dem französischen Unternehmen Wezzoo, das sich eigentlich auf die Community-basierte Auswertung von Wetterdaten spezialisiert hat. Da passt der eigene Regenschirm ganz gut ins Konzept, denn im Inneren befindet sich ein Modul mit allerlei Sensoren (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Licht). Dank einer Bluetooth-Verbindung zum Smartphone können diese Informationen ins Netz geschickt werden, um so andere Nutzer über die aktuellen Wetterbedingungen in einem Gebiet zu informieren.

Der smarte Regenschirm. (Foto: Wezzoo)
Der smarte Regenschirm. (Foto: Wezzoo)

Erinnerungen und mehr

Doch es geht nicht allein um das Sammeln von Informationen. Denn ihr sollt beispielsweise rechtzeitig via Mobiltelefon informiert werden, wenn sich Regen an eurem Aufenthaltsort anbahnt. Und solltet ihr mal euren Oombrella in einem Café vergessen haben, meldet er sich ebenfalls zu Wort – mit einer Smartphone-Benachrichtigung.

Er kann "fliegen". (Foto: Wezzoo)
Er kann „fliegen“. (Foto: Wezzoo)

Eigentlich ist es schade, dass die Macher auf LEDs direkt im Schirm verzichten, obwohl die Fotos etwas darauf schließen lassen. Individualisieren könnt ihr die Optik leider nicht, stattdessen stehen mehrere Modelle zur Auswahl. Ebenfalls verwandelt ihr jeden beliebigen Schirm optional durch eine in den Griff zu befestigende Kapsel in einen Oombrella. Dann aber müsst ihr auf die Schraubverbindung auf der Oberseite verzichten. Durch diese dürft ihr beispielsweise eine Actioncam an den Schirm anbringen. Oder macht doch aus einem Oombrella einen Golfschläger? Geeignetes Zubehör planen die Erfinder auch – und spätestens hier wird der Regenschirm zu einer Art Spielzeug. Lustig.

Ab Oktober 2016 soll der Oombrella für 79 Euro erscheinen. Günstiger wird es, wenn ihr Geld via Kickstarter vorschießt oder nur besagte Kapsel wünscht. Ob die anvisierten 59.000 Euro eingenommen werden? Es sieht aktuell ganz gut aus.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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