Osmo Coding

Mit Spielsteinen und Tablet Programmieren lernen

30. Mai 2016 • 8:26 Uhr

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Tablet und Spielsteine. (Foto: Osmo)

Ordnet verschiedene Spielsteine an, ändert Funktionen durch Drehregler und lernt so spielerisch Programmieren. Ein cleverer Ansatz von Osmo Coding.

Bereits seit geraumer Zeit ist Osmo erhältlich. Hier steckt ihr ein iPad in einen speziellen Ständer und positioniert einen Spiegel vor die Kamera. Dieser dient dazu, Spielkarten auf dem Tisch zu erkennen und sozusagen in die speziellen Apps zu katapultieren. Mit Osmo Coding wird die Grundidee von dem britischen Erfinder weitergesponnen. Denn vor allem Kids sollen auf unterhaltsame Weise Programmieren lernen. Und das geht so.

Für Kids. (Foto: Osmo)
Für Kids. (Foto: Osmo)

Selber anordnen

Die Osmo Coding-App erweckt den virtuellen Helden Awbie zum Leben, der durch eine Fantasywelt laufen sowie Abenteuer erleben soll. Gesteuert wird der Kerl allerdings nicht direkt, sondern über Funktionskarten, die vor dem iPad ausgelegt werden. Diese stellen dar, dass Awbie laufen, springen oder stoppen. Zusätzlich könnt ihr die Richtung und die Anzahl der Schritte definieren. Sogar Kettenreaktionen sind möglich und vorgesehen – für spätere, komplexere Herausforderungen.

Relativ teuer

Osmo Coding soll spielerisch und durch anfassbare Objekte ein Gefühl fürs Programmieren vermitteln. Das dürfte auch die Vorstellungskraft generell anregen. Ein wenig hat das Basteln mit den Spielsteinen was von LEGO, was gewiss auch beabsichtigt ist.

Wie gesagt: Osmo und Osmo Coding setzen ein aktuelles iPad voraus, für Android gibt’s diese Spiele nach wie vor nicht. Besitzer des Originals, die schon einen Ständer samt Spiegel ihr Eigen nennen, zahlen für Coding 59 Euro. Als Bundle mit der Hardware wäre aktuell das Wonder Kit mit allen weiteren Osmo-Games für 159 Euro erhältlich – direkt im Shop des Herstellers.

Weitere Details gibt’s bei playosmo.com.

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