OutRunner

Lauf, Bot, lauf! Erster kommerzieller Rennroboter der Welt!

14. Mai 2014 • 8:07 Uhr

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Nicht hübsch, aber schnell! (Foto: Kickstarter)

Was man mit einer Fernsteuerung nicht alles machen kann! Damit lassen sich beispielsweise Autos und Schiffe lenken. Oder auch Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen durch die Luft manövrieren. Völlig neu ist es allerdings, dass man damit auch Roboter zum Rennen bringen kann. Das hat euch gerade noch gefehlt? Na dann freut euch über OutRunner – den ersten kommerziellen Renn-Roboter der Welt!

Wirklich hübsch anzusehen ist der OutRunner nicht gerade: Sein Antlitz erinnert zumindest mich entfernt an einen fies grinsende Hai (der sich freut, gerade seinen Nachmittagshappen vor sich zu haben) und seine kreisförmig angeordneten Beinchen steigern seine Attraktivitätswerte auch nicht unbedingt. Doch in diesem Fall ist es nicht die Optik, sondern die Leistung, die zählt.

Und hier muss man dem OutRunner wirklich Tribut zollen, denn er schafft es – je nach Modell – mit Spitzengeschwindigkeiten von 16 – 30 km/h über die Piste zu flitzen. Und dabei ist es ihm auch noch völlig egal, ob diese Piste aus Asphalt, Kies, Gras, Erde oder irgendeinem anderen festen Untergrund besteht. Er rennt einfach los und bleibt erst wieder stehen, wenn er diesen Befehl erhält bzw. ihm nach einer bzw. zwei Stunden der Saft ausgeht. So oder so keine schlechte Akku-Laufzeit! Dazu verfügt der Renn-Roboter über diverse Sensoren und eine Kamerahaltung, deren aufgezeichnete Daten via WiFi direkt auf Euer Smartphone übertragen werden können.

Zeit, sich den flinken Gesellen mal ein wenig näher anzusehen:

Ihr würdet gerne einen OutRunner adoptieren und ihm die Möglichkeit geben, heimischen Kindern und Haustieren einen ordentlichen Schrecken einzujagen? Dann könnt ihr euch über eine derzeit auf Kickstarter laufenden Crowdfunding-Kampagne euer Exemplar sichern. Zur Wahl stehen zwei Versionen: Der OutRunner Core (16 km/h / 1 Std. Akku-Laufzeit) und der OutRunner Performance (30 km/h / 2 Std. Akku-Laufzeit). Der langsamere der beiden Roboter ist als Do It Yourself-Paket bereits für 249 US-Dollar zu haben, die Luxus-Variante schlägt hingegen gleich einmal mit 799 US-Dollar zu Buche.

Was die beiden Versionen sonst noch zu bieten haben und/oder welche Preisvarianten zusäztlich zur Wahl stehen erfahrt Ihr auf Kickstarter.com oder alternativ auch auf Robotics-unlimited.com.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 11:57 Uhr

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