Ouya All-Access Pass

Über 800 Spiele für 60 US-Dollar (pro Jahr)

2. Juli 2014 • 0:21 Uhr

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Die Nachfrage war offenbar groß. (Foto: Ouya.tv)

Zwar habe ich seit Monaten das Gefühl, als sei die Ouya längst in Vergessenheit geraten, aber die Android-basierte Spielkonsole wird von den Machern nicht vergessen. Geplant ist viel – zum Beispiel ein gleichnamiger Spieledienst für andere Geräte oder der frisch vorgestellte All-Access Pass. Für 60 US-Dollar pro Jahr habt ihr Zugriff auf über 800 Spiele – und täglich werden es (nach wie vor) mehr.

800 Ouya-Besitzer hatten die Chance, den All-Access Pass für 59,99 US-Dollar zu erwerben. Innerhalb kürzester Zeit war der unlimitierte Zugang ausverkauft, auf der offiziellen Webseite könnt ihr via Angabe eurer Mailadresse euer Interesse für spätere Angebote bekunden. Und der All-Access Pass wird sicher bei der Nachfrage fortgeführt. Ein wenig erinnert das Konzept an Netflix, Watchever oder gar Spotify – nur bezogen auf Spiele. Ihr habt hier uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Spiele-Portfolio der Ouya, also auch auf alle kostenpflichtigen Apps und diejenigen, die man als Demo zur Vollversion freischalten muss. Zusätzliche Kosten sollen nicht mehr anfallen.

Die Verantwortlichen sehen Ouya offenbar längst als Experimentierplattform für frische Ideen. Und dieser Ansatz ist in jedem Fall kein schlechter, wenn man bedenkt, dass 60 US-Dollar pro Jahr für ein solch großes Angebot an Spielen (inkl. DLC, aber ausgenommen In-App-Käufe) sehr attraktiv ist. So etwas auf einer Plattform wie Xbox 360, PS3, etc. – das wäre mal was, oder? Selbst denke ich nicht, dass dies ein erfolgreicher Rettungsversuch für die Ouya als Spielkonsole ist – denn es ändert nichts an der mittlerweile betagten Technik und der Tatsache, dass ein Großteil der Spiele „nur“ Umsetzungen von Android-Apps ist…

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 23:45 Uhr

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