PadBot

Der Roll-Roboter für den ununterbrochenen Video-Chat

12. August 2014 • 11:21 Uhr

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Mit diesem Roboter bleibt man rollend auf dem Laufenden (Foto: Inbot Technology)

Es gibt zahlreiche Gründe, weswegen man für einen längeren Zeitraum von seinen Geliebten getrennt sein kann. Dies heißt aber nicht, dass man deswegen komplett von deren Alltag oder sonstigen aufregenden Aktivitäten getrennt sein muss und nichts davon miterleben darf. Vor allem nicht, wenn man mit einem PadBot ständigen Sichtkontakt zur Familie hält.

Der chinesische Hersteller Inbot Technology bezeichnet den PadBot als Telepresence Robot, was die Funktionsweise bereits ganz gut umschreibt. Das rollende Gefährt mit dem schwanenförmigen Hals (ca.90 cm lang) dient dazu, ein Tablet von A nach B (und wieder zurück oder auch nach C) zu transportieren, um so eine unterbrechungsfreie Videokonferenzen zu ermöglichen. Dafür ist der PadBot  mit einer Tablet-Halterung ausgestattet, die sich stufenlos an jedes Modell anpassen lässt.

Gesteuert wird der PadBot über eine kostenlose iOS-/Android-App, über die zudem eine verschlüsselte Peer-to-Peer-Verbindung zwischen zwei Geräten aufgebaut werden kann. So ist sichergestellt, dass vielleicht geschäftliche bzw. nicht ganz jugendfreie Video-Chats plötzlich überall im Internet verbreitet werden. Die Kommunikation zwischen iPad und PadBot funktioniert via Bluetooth 4.0 bzw. bei Android-Geräten über WiFi/4G-Verbindungen.

Bei der Crowdfunding-Plattform Indiegogo läuft noch bis Ende August eine bereits erfolgreich finanzierte Kampagne, über die auch ihr euch einen PadBot sichern könnt. Solltet ihr die rollende Tablet-Halterung ins Haus holen wollen, müsst ihr euch mit einem Beitrag von 359 US-Dollar an der Kampagne beteiligen. Dies Auslieferung erfolgt voraussichtlich im Dezember 2014.

Noch weitere Informationen gefällig? Diese findet ihr bei Indiegogo.com oder auch unter Padbot.co.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 18:07 Uhr

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