Parrot MiniDrones

Winzige Drohnen fliegen, schwimmen und fahren durch die Gegend

15. Juni 2015 • 13:21 Uhr

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Zu Land, zu Wasser und in der Luft. (Foto: Parrot)

Hersteller Parrot meint es gut mit Fans verspielter Drohnen. Gleich 13 MiniDrones stellte das französische Unternehmen vor. Und irgendwie sind alle cool….

Jumping Sumo und Rolling Spider bekommen etliche Kollegen, die durchaus ihre Vorzüge und Besonderheiten besitzen. Sie fliegen, fahren und schwimmen durch die Botanik. Wie gewohnt steuert ihr diese Maschinen via Smartphone oder Tablet, eine schnurlose Verbindung wird über Bluetooth aufgebaut. Das ermöglicht Reichweiten bis zu 20 Metern.

SWAT ist einer der Neuzugänge. Für Nachteinsätze. (Foto: Parrot)
SWAT ist einer der Neuzugänge. Für Nachteinsätze. (Foto: Parrot)

Zu Land

Frische Varianten der Landdrohnen mit ihren zwei Rädern fehlen nicht. Durch Sprungmechanismen werden Höhen bis zu 80cm erreicht, Videos werden auf der 4GB großen speicherkarte gesichert. Mikrofone und Launtsprecher sind auch vorgesehen. Der Jumping Night erhält LEDs für Nachtfahrten und erreicht Geschwindigkeiten von maximal 8,5km/h. Flotter ist Jumping Race mit 13km/h.

Zu Wasser

Mit der Elbe vor der Haustür würde ich doch gerne mal Hydrofoil ausprobieren. Die Drohne eignet sich für den Flugbetrieb oder mit einem befestigten Schwimmkörper auch für das Wasser. Hier bewegt sich die Drohne mit dem Propeller auf dem kühlen Nass, was vermutlich nicht gerade optimal gelöst ist und daher niedrigere Geschwindigkeiten bis zu 10km/h zur Folge hat.

Interessant dürfte es werden, wenn sich Hydrofoil langsam erhebt, sobald hohe Geschwindigkeiten erreicht sind. Hat was.

In der Luft

Airborne Cargo und Airborne Night sind Flugdrohnen, die über Kameras mit VGA-Auflösung verfügen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 17 km/h und einer neunminütigen Flugzeit sind sie solide ausgestattet. Reizvoll sind die Ansätze: Cargo kann über ein an LEGO erinnerndes Noppensystem Fracht transportieren, indem ihr bestimmte Teile auf den Rücken aufsteckt. Airborne Night wiederum verfügt über LEDs, sodass ihr den Flieger auch im Dunkeln verwenden dürft.

Nüchtern betrachtet sind das also gar nicht so viele neue Vehikel, doch ein und diesselben Modelle sind in verschiedenen Farben und damit auch Namen verfügbar. Das mag dezent verwirrend sein, auf der offiziellen Webseite (bzw. hier) wird es aber etwas deutlicher.

Travis mit LEGO-Aufsatz. (Foto: Parrot)
Travis mit LEGO-Aufsatz. (Foto: Parrot)

Preislich geht es bei rund 100 Euro für die Flugdrohnen los und endet bei 170 Euro (Schwimmdrohne) bzw. 200 Euro (Jumping Race). Das geht ja noch. In den kommenden Wochen dürfte mit dem Verkauf begonnen werden.

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