Pebble

Armbanduhr oder Erweiterung des Smartphones?!

14. April 2012 • 17:14 Uhr

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So sieht die Pebble-Uhr aus, wenn sie eine Nachricht darstellt. (Foto: Kickstarter.com)

Pebble ist die großartige Idee einiger junger Bastler aus den Staaten. Obwohl die klassische Armbanduhr mittlerweile aus der Mode ist, dieses Zubehör dürfte weltweit für Aufsehen sorgen. Denn hinter dem sympathischen Namen verbirgt sich eine Erweiterung eures Smartphones.

Auf den ersten Blick sieht Pebble tatsächlich wie eine Uhr aus und funktioniert auch wie eine solche: Sie zeigt die Zeit an. Der Display wiederum basiert auf e-Paper, ähnlich wie bei Amazons Kindle. Das elektronische Papier bringt den Vorteil mit sich, dass der integrierte Akku bis zu einer Woche hält, auch wenn das Gerät regelmäßig verwendet wird und quasi ständig Verbindung zu eurem Mobiltelefon hält. Via Bluetooth wird Pebble nämlich mit einem iPhone oder Android-Telefon (ab Android 2.3) gekoppelt. Die kontinuierliche Kommunikation führt zu zig Vorteilen.

Beispielsweise könnt ihr auf die Uhr Apps laden, die weitere Optionen mitbringen. Wie wäre es mit einer Geschwindigkeitsanzeige beim Fahrradfahren? Oder das Darstellen von Kurznachrichten sowie eingehenden Anrufen? Vielleicht wollt ihr Pebble zum Steuern der Musikanlage benutzen? Da in der Uhr außerdem ein ARM-Prozessor werkelt, der wohl zusätzlich durch eigenen Speicher unterstützt wird, sind die Erweiterungsmöglichkeiten vielseitig. GPS-Daten könnt ihr außerdem aufnehmen und von eurem Smartphone auswerten lassen. Denkbar wären sicher weitere Spielereien – hier ist die Kreativität der Entwickler gefragt.

In eine ähnliche Richtung geht auch Sonys SmartWatch, die seit einigen Monaten erhältlich ist und über einen farbigen Touchscreen verfügt. Die Unterschiede sind aber entscheidend: Der Akku der Sony-Variante hält bei regelmäßiger Verwendung gerade mal einen Tag, nur mit Telefonen des Konzerns können Emails abgerufen werden und sonst wird nur Android 2.x-Hardware unterstützt. Pebble gibt sich schon im Vorfeld deutlich facettenreicher.

Trotzdem: Noch ist Pebble nicht erhältlich. Durch die Crowdfunding-Plattform Kickstarter konnte die Finanzierung für die Massenproduktion sichergestellt werden, bis zum Release dürften noch etliche Monate ins Land ziehen. Und dann wird die Uhr rund 150 US-Dollar kosten sowie in mehreren Farben erhältlich sein. Es ist übrigens auch davon die Rede, dass der neue Begleiter wasserdicht sein soll – praktisch für Schwimmer und Sportler. Und nicht unerwähnt sollten die integrierten Beschleunigungssensoren, die Vibrationsfunktion und die vier Steuerungstasten bleiben.

Dass das Konzept sehr faszinierend ist, verdeutlicht ein Video der Macher.

(via appforthat.de & Kickstarter.com)

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 17:15 Uhr

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