Philips „Gioco“ 278G4DHSB

Leuchtender Gaming-Monitor

4. September 2012 • 0:01 Uhr

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Monitor-Rückseite: LEDS am Rand. (Foto: Philips)

Erstmals auf der IFA 2012 stellte Philips den neuen Gaming-Monitor Gioco bzw. 278G4DHSB vor. Er ist in der Lage, Spiele sowie Filme in 3D darzustellen, besitzt eine Bilddiagonale von 27 Zoll (68,58cm) und leuchtet. Wenn ihr wollt.

Denn der Philips Gioco verfügt über die Ambiglow-Technik. Der eine oder andere von euch kennt die Funktion von den TV-Geräten des Herstellers, hier Ambilight genannt: Passend zum Dargestellten auf dem Display werden auf die Wand hinter dem Monitor Farben dank LEDs projiziert. Somit wird euch eine größere Fläche suggeriert. Vor allem beim Spielen in 3D soll so ein besonders beeindruckendes Gefühl entstehen – das meint zumindest der Hersteller. Jeweils fünf Lampen befinden sich auf der linken sowie rechten Seite, ihr könnt entscheiden, ob diese dynamisch strahlen, komplett abgeschaltet werden oder weiß leuchten.

Voll 3D und so. (Foto: Philips)
Voll 3D und so. (Foto: Philips)

Ansonsten verfügt der Philips Gioco über eine FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte), drei HDMI-Eingänge sowie eine Sub-D-Buchse.Für den 3D-Effekt werden passive Brillen benötigt, das IPS-Panel soll kaum winkelabhängig sein.

Selbst bin ich etwas überrascht von Ambiglow, denn: Bereits 2007 versuchte Philips erfolglos, mit AMBX den Spielemarkt zu erobern. Damals gab es ganz ähnliche Ansätze, das „Ambi“-Konzept gipfelte in seltsame Lüfter, die euch zum Beispiel warmen Wind ins Gesicht blasen sollten, wenn ihr in einem Spiel in der Wüste umher lauft. Kam nicht gut an – welch Überraschung.

Aber sollten Preis und Qualität des Monitors stimmen, wäre ich einem solchen mit Ambiglow nicht abgeneigt. Was das gute Stück kosten soll? Das ist derzeit noch nicht bekannt. Eine Veröffentlichung soll noch im November 2012 erfolgen.

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2 Kommentare

  1. Bei den TVs heißt die Technologie Ambilight, fristet eher ein Nischendasein, finde ich aber eine richtig geile Idee. Erstens ist ein wenig Beleuchtung um den eckigen Kasten immer gut, um das Erlebnis „abzurunden“, zweitens wäre gerade in Spielen angebracht, die Farben wechseln zu lassen, das bringt definitiv mehr Atmosphäre rüber, wenn man stundenlang spielt.

    Es gibt auch schon Anleitungen, wie man sich sowas selbst bastelt (plane das auch in nächster Zeit).

    Der Monitor ist garnicht schlecht, die IPS-Panel sind von den Blickwinkeln her ein Traum, da fehlt in der Zukunft eigentlich nur noch eine höhere Auflösung und 120Hz.

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  2. Das Wort Ambilight zu erwähnen, hatte ich ganz vergessen. :) Aber das mit dem selber basteln….erzähl mal. Klingt interessant!

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  1. 4. September 2012 at 11:09