Philips SHG8200

Neues Surround-Headset zum unverständlichen Preis

21. April 2012 • 12:38 Uhr

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Philips lässt sich Surround gut bezahlen. (Foto: Philips)

Im Mai 2012 bringt Philips mit dem SHG8200 ein neues Gamingheadset in den Handel, das laut eigenen Aussagen als Spitzemodell des Portfolios bezeichnet wird.

Dabei klingen die technischen Daten für aktuelle Spieleheadsets nicht überragend: Die 40mm-Neodym-Treiber sollen lebensechten, digitalen Sound ermöglichen – natürlich mit tiefen, wuchtigen Bässen. Großzügig ist auch das Over-ear-Design für einen möglichst perfekten Tragekomfort bei langen Spielesessions. Das Kopfband stellt sich hierbei selbständig ein.

Das SGH8200 ist mit SRS Surround-Sound ausgestattet, laut offiziellen Angaben soll uns hier ein fesselnder, aus allen Richtungen kommender 3D-Klang erwarten. Witzig mutet auch die Pressemeldung an: Durch die räumliche Tiefe sei „…dieses Modell die perfekt Wahl für Online-Strategiespiele mit einer großen Spieleranzahl.“ Wieso? Weshalb? Warum? Das erklärt Philips nicht. Denn dass der Gamer jedes „akustische Detail“ wahrnehmen kann, versteht sich für ein hochwertiges Headset an sich von selbst.

Sei’s drum. Das Mikrofon verfügt über einen 360-Grad-Bewegungsradius, bei Nichtgebrauch schiebt ihr es einfach in die Ohrmuschel. Die technischen Daten klingen soweit auch typisch: Der Frequenzbereich liegt bei 20 bis 22.000 Hz, das Mikrofon liegt bei 100 bis 10.000 Hz. Das SGH8200 soll 79,99 Euro (UVP) kosten.

Interessant und schon etwas ernüchternd: Benötigt ihr den SRS Surround-Sound nicht, könnt ihr zu dem 20 Euro günstigeren SHG8000 greifen, das ebenfalls ab Mai verfügbar und sonst technisch vollkommen identisch ist. Noch einmal 20 Euro günstiger wird es, greift ihr zum SHG7980, das dem SHG8000 entspricht und nur auf das flexible Kopfband verzichtet. Es ist sogar schon seit März.

Weitere Details findet ihr auf der Produktseite des Herstellers.

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