Pi-Pocket

Alter Gameboy Pocket mit neuem Innenleben

7. Juni 2014 • 13:21 Uhr

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Links das Original, rechts die Kopie. (Foto: Travis Brown)

Ihr hättet gerne wieder einen Gameboy? Aber bitte mit mehr Möglichkeiten als damals! Kein Problem, wie der Tüftler Travis Brown beweist. Der baute sich einen Gameboy Pocket mit aktueller Technik nach. Herausgekommen ist eine wunderbare Handheld-Konsole, die ich in dieser Form gerne hätte!

Als Basis verwendete Travis das transparente Gehäuse eines originalen Gameboy Pocket. Doch das alte Innenleben ersetzte er durch den leistungsfähigen Raspberry Pi Mini-Computer, dessen Platine er dezent anpasste. Zusätzlich integrierte er einen Lithium-Ionen-Akku, einen farbigen LCD und einen Mini-Audio-Amplifier für ordentlichen Sound. Aus Platzgründen mussten der Video- und Audio-Ausgang des Raspberry Pi gestrichen werden, der SD-Kartenslot und der USB-Anschluss fehlen dagegen nicht.

Dank Linux-Unterbau und reichhaltig erhältlicher Software spielt der sogenannte Pi-Pocket jetzt nicht nur Gameboy- Titel, sondern auch Games vom NES, Master System, Game Gear und zahlreichen anderen Konsolen der Vergangenheit. Emulatoren machen es möglich. Und im Zweifel laufen sogar „Doom“ oder „Duke Nukem 3D“. Klasse! Und das sogar unterwegs! Insgesamt und bezogen aufs Material kostete die tragbare Spielemaschine 141 US-Dollar inkl. einer flotten 32GB SD-Karte. Richtig günstig ist dieses Werk also nicht.

Schade ist, dass es diesen Pi-Pocket nicht regulär zu kaufen gibt. Auf seiner Webseite zeigt Travis Brown, wie er seine Handheld-Konsole kreierte und umsetzte. Seid ihr talentiert genug, reicht euch diese Anleitung womöglich schon, um den zeitgemäßen Gameboy Pocket nachzubauen?! Alternativ: Wie wäre es mit dem Gameboo, der sich dem ursprünglichen Gameboy widmet?

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