Picade (Mini)

Arcade-Automat zum schmalen Preis

4. November 2012 • 0:01 Uhr

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So wird der Automat aussehen. (Foto: Kickstarter)

Auch wenn dieses Projekt speziell erscheinen mag, ich finde es toll. Weil die Jungs von Pimoroni Ltd ihr Herzblut in eine Idee gesteckt haben? Vielleicht, weil ich auch gerne einen Spielautomaten für mein Arbeitszimmer hätte? Oder weil großen Respekt davor habe, wenn jemand etwas zusammenbasteln kann (Talent vorausgesetzt)? Wie dem auch sei: Picade bringt euch Retro-Entertainment in die Wohnung, wenn ihr eine Arcade-Maschine für relativ wenig Geld haben wollt.

Derzeit sammeln die Erfinder von Picade Geld bei dem frisch eröffneten, britischen Ableger des Crowdfunding-Portals Kickstarter ein – das Ziel von 32.000 Pfund wurde mittlerweile erreicht. Mit diesem Geld sind sie nun in der Lage, Picade und Picade Mini zu erschaffen. Das sind wie gesagt Spielautomaten in zwei Größen und ausschließlich für Raspberry Pi gedacht. Das wiederum ist ein vollwertiger Computer mit Linux-Betriebssystem, der so groß wie eine Kreditkarte ist und sogar bei Amazon für knapp 50 Euro verkauft wird. Diese Platine wird für beide Picade-Varianten benötigt.

Und was bringt das alles?

Im Grunde ist es ganz einfach: Picade ist das Gehäuse für Raspberry Pi, das die Platine in einen waschechten Automaten mit Analogsticks und Buttons verwandelt. Beleuchtete Knöpfe, LCD-Displays (8 Zoll für Mini, 12 Zoll für Standard), Lautsprecher – alles, was ihr für Arcade-Entertainment benötigt, bekommt ihr hier.

Da Linux als offenes Betriebssystem verwendet wird, dürfte dem Software-Angebot nichts im Weg stehen. In erster Linie wären das also Emulatoren. Selbst wollen sich die Schöpfer auf die Hardware beschränken, die ihr durch das Vorschießen von Geld schon jetzt erwerben könnt. Ein Picade (Mini) beginnt bei rund 150 Euro und geht bis zu 200 Euro. Besitzt ihr keine Paspberry Pi-Platine, müsst ihr ggf. noch etwas dazu rechnen. Letztlich aber erhaltet ihr dann einen kompletten Spielekasten.

Weitere Details und die Option aufs „Backen“ gibt’s auf der Kickstarter-Webseite. Bisher haben sich schon über 300 Unterstützer gefunden. Das Interesse scheint also vorhanden zu sein.

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