PiKit

Aus einem Raspberry Pi wird ein Roboter-Baukasten

1. Januar 2015 • 11:11 Uhr

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Ein fahrender Roboter - gebaut mit PiKit. (Foto: Indiegogo)

Der Raspberry Pi ist ein flexibler Mini-Computer, der sich prima als Retro-Konsole oder gar Gehirn für einen Roboter eignet. Mit PiKit soll das Bauen eigener „Spielzeuge“ oder anderer praktischer Geräte zu einer Leichtigkeit werden.

PiKit bezeichnen die Macher als modularen Roboter-Baukasten, mit dem ihr ähnlich wie bei LEGO auf simple Art und Weise etwas erschafft, das ihr nutzen wollt oder gebrauchen könnt. Die wichtigsten Komponente ist sicherlich der PiController, in dem wiederum der Raspberry Pi steckt. Zudem verfügt der Teil über ein Mikrofon, eingebaute Speaker und WIFI. In Windeseile könnt ihr auf den Controller zum Beispiel einen Kopf mit Kamera und Sensoren stecken, auf der Unterseite befestigt ihr Räder. Und schon sei ein balancierender Roboter fertig, der etwas an MiP erinnert.

Das eigentliche Herz: der PiController. (Foto: Indiegogo)
Das eigentliche Herz: der PiController. (Foto: Indiegogo)

Doch nicht genug: Denkbar seien weitere Module für ergänzende oder gar völlig neue Ideen. Anschlüsse für Motoren, LEDs oder Sensoren stehen stets bereit. Auf Wunsch nutzt ihr den PiController aber auch, um ihn an den Fernseher anzuschließen und ihn als Mediaplayer zu verwenden. Denn letztlich ist es ja ein Raspberry Pi mit all seinen gewohnten Facetten. Tasten und ein Bildschirm erleuchtern die Verwendung – auch ohne verbundenen PC. Letztlich reden wir bei PiKit allerdings von einem Roboter-Baukasten, bei dem ihr dank Linux und OpenSource-Software selbst fleißig programmieren dürft.

Sicherlich ist die Grundidee, einen Raspberry Pi (oder Banana Pi) als Roboter zu nutzen, nicht neu. Es gibt viele Beispiele in dieser Richtung. Trotzdem ist der Ansatz vom PiKit nicht übel, verspricht man doch Spaß und unkomplizierte Bastelei. Bei Indiegogo kommt das Kit dagegen gar nicht so recht an. 41.800 US-Dollar möchte man via Crowdfunding einnehmen, nur ist bisher nicht einmal ein kleiner Bruchteil zusammen gekommen. Können die Erfinder ihr Projekt nicht überzeugend verkaufen? Es hat ganz den Anschein. Und da ist der happige Preis: Allein der Controller soll knapp 300 US-Dollar kosten, der balancierende Roboter liegt bei 587 US-Dollar. Das ist nicht gerade ein Schnäppchen.

Beispiel für einen balancierenden Roboter. (Foto: Indiegogo)
Beispiel für einen balancierenden Roboter. (Foto: Indiegogo)

Trotzdem neugierig? Dann klickt euch zu Indiegogo und unterstützt eventuell das Projekt, sofern es euch anspricht.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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