PiNES Mini

Diese DIY-Konsole ist besser als das Mini NES

29. Juli 2016 • 14:13 Uhr

Teilen:
40 Prozent kleiner als das Original. (Foto: daftmike.com)

Mal ehrlich: Das Mini NES von Nintendo bietet doch etwas wenig fürs Geld. Wie es besser und vor allem konsequenter geht, zeigt ein Tüftler.

Vor ein paar Tagen erst präsentierte ich euch etliche Alternativen zu der wohl 70 Euro teuren Retrospiel-Konsole, die Nintendo im November veröffentlichen wird. Diese besitzt 30 vorinstallierte Spiele, mehr nicht. Weitere Games können nicht genutzt werden, ein Modulslot existiert nicht. Wie es hätte anders aussehen können, das verdeutlicht der Modder „Daftmike“ mit seinem eigenen Mini-Nintendo-Entertainment-System.

Nein, das ist nicht die alte Konsole. (Foto: daftmike.com)
Nein, das ist nicht die alte Konsole. (Foto: daftmike.com)

Viel kleiner als das Original

Das PiNES Mini basiert auf einem wirklich kleinen Gehäuse aus dem 3D-Drucker, das auch schon bei ähnlichen DIY-Projekten wie dem Pitendo genutzt wurde. Daftmike aber erstellte ein komplett neues Case, das 40 Prozent der Originalmaße des NES entspricht. Denn er hatte noch ein klein wenig mehr vor.

Original und Kopie. Erkennt ihr es? (Foto: daftmike.com)
Original und Kopie. Erkennt ihr es? (Foto: daftmike.com)

Sehr lustig sind nämlich die Details. So können in der „neuen“ NES-Maschine auch kleine Cartridges eingeschoben werden. Der Raspberry Pi mit der Emulator-Software RetroPie erkennt die Module dank NFC sogar und startet das passende Game. Hier übernimmt ein Arduino-Controller das Auslesen der NFC-Tags.

Winziger Controller

Aber nicht genug: Sogar der Controller schrumpfte auf winzige Ausmaße – es muss halt alles passend sein. Klasse Arbeit, finde ich!

Der Mini-Controller. (Foto: daftmike.com)
Der Mini-Controller. (Foto: daftmike.com)

Im Blog von Daftmike findet ihr viele weitere Details, Hintergründe und Fakten rund um den PiNES Mini. So einen hätte ich mir ja schon von Nintendo gewünscht, also eine Konsole mit mehr Flexibilität und Liebe zum Detail. Tja…

Die Module mussten auch kleiner werden. (Foto: daftmike.com)
Die Module mussten auch kleiner werden. (Foto: daftmike.com)

(Danke an Andreas für den Tipp!)

Teilen:

Keine Kommentare

Kommentar schreiben

1 Pingback

  1. 11. November 2016 at 10:11