PiTablet

Vielseitiger Touchscreen-Computer für wenig Geld

5. Januar 2015 • 9:11 Uhr

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Minecraft? Kein Problem. (Foto: Kickstarter)

Offene Strukturen, gut zum Spielen geeignet und allgemein flexibel – das PiTablet ist das erste Tablet, das voll und ganz auf dem Mini-Computer Raspberry Pi setzt.

Der 35 Euro günstige und Linux-basierte Rechner Raspberry Pi ist die Hardware-Basis für das PiTablet, das auf den ersten Blick wie ein reguläres, recht klobiges Tablet aussieht. Im Inneren steckt neben dem besagten Computer weitere aktuelle Technik, darunter ein WIFI-Modul, ein Infrarot-Modul, USB-Port und ein 10 Zoll großer Touchscreen-Monitor. Wer möchte, kann auch einen anderen Rechner wie z.B. Beaglebone oder andere verbauen – also ihr seid nicht zwingend auf Linux festgelegt.

Interessant ist sicherlich, dass das PiTablet zum Basteln und Experimentieren einlädt. Das stabile Case aus Plastik bietet Möglichkeiten für weitere Komponenten und kann so auch später „aufgerüstet“ werden – beispielsweise mit einem neuen Raspberry Pi-Modell. Dank USB könnt ihr übrigens reguläre Gamepads verwenden, um so die zahllosen Emulatoren und Games zocken zu können, die der Raspberry Pi mittlerweile bietet.

Reizvoll ist der Preis: Wenn ihr euer Geld vorschießt, zahlt ihr ohne Raspberry Pi für das Tablet 149 US-Dollar (rund 115 Euro) inklusive Versand nach Deutschland. Bei Kickstarter wurde bereits das ohnehin niedrige Finanzierungsziel erreicht, somit sollte es mit der Auslieferung des PiTablet im Februar 2015 klappen. Das Gerät ist durchaus spannend, da eben facettenreich einsetzbar: Reguläres Tablet, Retro-Spielkonsole fast im Stil vom eNcade oder Mediaplayer – so vieles ist denkbar.

Weitere Details erhaltet ihr direkt bei Kickstarter.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:33 Uhr

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