Playsurface

Günstiger Touchscreen-Tisch fürs Wohnzimmer

26. Mai 2012 • 16:19 Uhr

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Sollte Wasser auslaufen, ist auch das für Playsurface kein Problem. (Foto: Kickstarter)

Es gibt sie bereits – Tische, auf denen ihr dank eines verbauten Touchscreens Spiele und Multimedia-Inhalte auf der Oberfläche nutzen könnt. Das prominenteste Beispiel ist sicherlich Microsofts Surface – das aktuelle Modell liegt preislich aber bei stolzen 8000 US-Dollar. Nichts also, was ihr euch einfach so ins Wohnzimmer stellen würdet. Schätze ich zumindest.  Aber wie wäre es mit einer deutlich kostengünstigeren Alternative? So in der Preisklasse um 650 Dollar bzw. 520 Euro?

Playsurface, so der Name des Touchscreen-Tisches, basiert in der Theorie auf einer wirklich simplen Idee. Im Stil von typischen IKEA-Möbelstückes könnt ihr euch selbst aus mehreren verfügbaren Varianten einen geeigneten Tisch aussuchen und ihn mit handelsüblichen Werkzeugen zusammen basteln. Im Inneren wiederum finden ein Beamer samt Spiegel, allerlei nötige Elektronikteile und ein Standard-Desktop-Rechner oder Laptop Platz. Fertig ist das Gerät, zum Beispiel fürs Spielezimmer oder auch für wissenschaftliche Zwecke.

Die Benutzeroberfläche selbst ist eigentlich nur eine Glasscheibe, auf die der Projektor das Bild bringt. Dank entsprechend platzierter Empfänger können sogar mehrere Eingaben gleichzeitig verarbeitet werden (Multitouch). Separate Software ist für Playsurface übrigens nicht einmal nötig, unterstützt Windows 7 doch von Haus aus eine solche Eingabe.

Das Problem des Unternehmens Templeman Automation ist: Es fehlt noch ein wenig Geld, um Playsurface in den Handel zu bringen. Daher rufen die Entwickler beim Crowdfunding-Portal Kickstarter Interessenten dazu auf, einige Dollar vorzuschießen. Ab 50 Dollar erhaltet ihr die kompletten Baupläne zum Erschaffen eines eigenen Playsurface. Und für eingangs erwähnte 650 Dollar gibt’s einen fertigen Touchscreen-Tisch, dem nur noch ein PC fehlt.  Für 1550 Dollar bekommt ihr dann ein komplettes System zum sofortigen Loslegen.

Klickt doch echt verlockend, oder? Die Entwickler bewerben ihren Playsurface als Spiele-taugliches Erlebnis für große und kleine Gamer.  Ist ja auch naheliegend. Selbst sehe ich hier sinnvolle Einsatzzwecke nicht nur in den heimischen vier Wänden, sondern durchaus auch in gastronomischen Einrichtungen. Weitere Details sowie die Option, sich finanziell an dem Projekt zu beteiligen, findet ihr auf der Kickstarter-Webseite.

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