Portable Gamecube

Nintendos Spielewürfel als tragbare Konsole

19. Juli 2016 • 8:21 Uhr

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Hübsch ist sie geworden. (Foto: Akira)

Diese Handheld-Konsole ist schon ein Monstrum. Aber sie spielt Gamecube-Games und könnte damit vielleicht auch Retro-Fans eine Freude bereiten.

Über 10 Monate bastelte der Tüftler Martijn „Akira“ Gazenbeek an seinem Portable Gamecube, der nun endlich fertig wurde. Knapp 600 Euro investierte der gute Mann in dieses Projekt, die alte Konsole von Nintendo war dabei mit 10 Euro noch ziemlich günstig. Von dieser wurden die Platine und noch ein paar Komponenten benötigt.

Basis war eine Tastatur. (Foto: Akira)
Basis war eine Tastatur. (Foto: Akira)

Richtig happig dagegen waren die Akkus, schließlich wollte Akira die Handheld-Maschine auch länger als fünf Minuten nutzen. Mit knapp 20.000 mAh kann man rund 2 1/2 Stunden auf dem 7 Zoll großen Bildschirm zocken. Sogar Vibrations-Effekte sind vorhanden, genauso Stereo-Lautsprecher und ein Video-Ausgang zum Anschluss an einen Fernseher.

Farben im Metroid-Look. (Foto: Akira)
Farben im Metroid-Look. (Foto: Akira)

Keyboard als Gehäuse

Aber: Platz für das Disc-Laufwerk war nicht mehr. Stattdessen werden Spiele auf SD-Speicherkarte gesichert, genauso übrigens Emulatoren für andere Konsolen. Auf Wunsch dürft ihr SNES- oder Megadrive-Titel erleben.

Den Koffer bekommt ihr dazu. (Foto: Akira)
Den Koffer bekommt ihr dazu. (Foto: Akira)

Was schon etwas verrückt ist: Das Gehäuse basiert auf dem Nintendo GameCube ASCII Keyboard, das damals wirklich verkauft wurde. Die Tasten ersetzte Akira durch den Bildschirm und Technik. Lackiert wurde das Case in den Farben des Varia Suit von Samus Aran aus der „Metroid“-Reihe. Passt.

Martijn verkauft sein Werk aktuell bei eBay für mindestens 900 Euro. Mit dabei wären aber auch (Auto-)Ladekabel und ein Koffer, in dem alles verstaut wird. Na, wie wäre es? Übrigens: Der Schöpfer baute vor geraumer Zeit einen Gamecube in einen Atari Lynx ein. Fast wie ein Frankenstein.

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