PowerUp 3.0

Papierflieger bekommt endlich einen Antrieb

27. November 2013 • 8:40 Uhr

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Baut euren Flieger selbst und verseht ihn mit Technik. (Foto: Kickstarter)

Das wurde langsam Zeit. Nach unzähligen Jahrzehnten bekommt der gute, alte Papierflieger endlich einen Antrieb. Möglich wird dies durch PowerUp 3.0.

Die Idee hinter PowerUp 3.0 ist – wie so oft – einfach: Faltet aus stabilem Papier ein Flugzeug, wie ihr es vielleicht damals zu Schulzeiten häufiger gemacht habt. Setzt danach einfach die Elektronik, bestehend aus Rotor, Lenksystem, Mini-Akku und Bluetooth 4.0-Modul ein, verbindet euer Flugzeug mit eurem Smartphone und los geht’s. Ihr werft PowerUp 3.0 einfach wie einen normalen Paperflieger, er düst im besten Fall automatisch los.

Gesteuert wird der ganze Spaß mit eurem iOS7-Smartphone (ab iPhone 4S), die App ermöglicht das Fliegen in die gewünschte Richtung sowie das Justieren der Geschwindigkeit. Der integrierte Akku hält bis zum 10 Minuten, danach wird er wieder einige Minuten aufgeladen.

Die reine Technik, die auch Abstürze dank Fieberglas und Plastik-Gehäuse aushalten soll, wird 30 US-Dollar kosten. Die App wiederum ist kostenlos. Allerdings könnt ihr PowerUp 3.0 noch nicht kaufen, denn der Macher Shai Goitein sammelt für seine Idee noch mindestens 50.000 US-Dollar ein. Erst mit dieser Summe kann er mit der Serienfertigung beginnen. Klappt es mit der Finanzierung, soll mit der Auslieferung im Mai 2014 begonnen werden.

Ehrlich gesagt finde ich die Idee zwar spannend, die Umsetzung fühlt sich seltsam an. Ich teste aktuell das SmartPlane, das im Grunde auf identische Funktionen setzt. Das erste Smartphone-gesteuerte Flugzeug der Welt verfügt ebenfalls über die auch bei Kickstarter genannten technischen Eigenschaften, sogar die App scheint identisch zu sein. Zufällig existiert hier ebenso keine Android-App, die man bei Erreichen der 150.000 US-Dollar dann doch entwickeln würde. Aber ist das ein Wunder? Der Schöpfer arbeitet ja mit den SmartPlane-Machern von TobyRich zusammen. Nur mal ehrlich – wozu dann eine Crowdfunding-Kampagne, wenn doch alles schon fertig und vorhanden ist?

Zig Flieger-Modelle sind denkbar. (Foto: Kickstarter)
Zig Flieger-Modelle sind denkbar. (Foto: Kickstarter)

Ist euch das alles egal, klickt euch zu Kickstarter. Dort könnt ihr jetzt schon euer Geld für die Technik vorschießen, die euer Papier bis zu 55m fliegen lässt.

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