Project M.O.J.O.

Leistungsfähige Android-Spielkonsole von Mad Catz

8. Juni 2013 • 10:38 Uhr

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Auch Project M.O.J.O. soll kleiner als der Controller der Konsole sein. (Foto: IGN)

Noch eine Android-basierte Spielkonsole? Mit großem Aufwand scheint es nicht verbunden zu sein, entsprechende Geräte zu veröffentlichen. Aber!? Das kurz vor der E3 vom Zubehörhersteller Mad Catz vorgestellte Project M.O.J.O. klingt spannend: Denn hier erwarten uns potentiell viel Leistung zum wahrscheinlich kleinen Preis.

Für Project M.O.J.O. entschieden sich die Verantwortlichen allen Anschein nach für den Tegra 4-Prozessor von NVIDIA, also dem Nachfolger des Tegra 3, der z.B. in der OUYA steckt. Sollte das stimmen – was IGN selbst noch nicht genau verifizieren konnte – dürfte die Spielekiste doch sehr attraktiv für Spieler werden. Denn neben Tegra 4-optimierten Titeln wie „Dead Trigger“ oder „ShadowGun“ aus der TegraZone soll man auch vollen Zugriff auf den Google Play-Store oder den Amazon App-Shop haben. 16GB Flash-Speicher, WIFI und Bluetooth Smart 4.0 sind in jedem Fall auch dabei.

Zum Einsatz kommt zudem die von Mad Catz selbst geschaffene GameSmart-Plattform, die es ermöglicht, reguläre Mad Catz-Peripherie zum Beispiel vom PC mit Project M.O.J.O. zu verwenden – unter anderem Mäuse, Tastaturen und Controller mit USB oder Bluetooth. Mit Sicherheit wird die Konsole mit einem angepassten C.T.R.L.R.-Gamepad des Herstellers ausgeliefert. Der orientiert sich an dem Xbox 360-Controller und bietet auch einen Maus-Modus, sollte es nötig sein, einen Nager als Eingabegerät verwenden zu wollen. Eine Lösung, um auch Android-Spiele mit Multitouch-Bedienung nutzen zu können, sei noch in Arbeit.

Ansonsten gibt’s noch zwei USB-Ports, einen microSD-Kartenslot, einen HDMI-Ausgang und einen Kopfhörer-Anschluss. Als Basis kommt Android 4.1 mit einer wohl angepassten Benutzeroberfläche zum Einsatz – groß modifiziert oder wie bei OUYA eingeschränkt soll wohl nichts werden.

Auf der bald stattfindenden E3 gibt’s sicherlich weitere Details. Man darf gespannt sein, ob sich Mad Catz wirklich für Tegra 4 entscheidet. Denn dann könnte man dank Nvidia Shield auch PC-Spiele über WLAN direkt zu Project M.O.J.O. streamen – ähnlich wie bie Project Shield, der Handheld-Konsole des Chipherstellers. Und wenn dann noch der Preis für die Mad Catz-Konsole stimmt…?!

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2 Kommentare

  1. Wäre wohl eine Alternative für die XboxOne mit ihren vielen Einschränkungen und die Games kosten hier bestimmt nur einen Bruchteil :-)

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    • Sven am

      Tja, sind halt Android-Spiele – also viele kostenlos und günstig. Nur ob diese halt technisch, optisch und spielerisch mit großen Blockbustern mithalten können? Aktuell sind es die wenigsten…

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