Project Quantum

AMDs futuristischer Gamingrechner fürs Wohnzimmer

17. Juni 2015 • 12:59 Uhr

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Schickes Design, keine Frage. (Foto: AMD)

AMD bläst zum Angriff: Mit neuen Grafikkarten, Virtual Reality und Project Quantum möchte der Chiphersteller für die Gegenwart und Zukunft gewappnet sein. Letzgenannter Rechner soll Platz im Wohnzimmer finden.

Mini-Rechner

AMDs Ziel war es offenbar, mit Project Quantum einen Mini-PC zu erschaffen, der absichtlich sehr außergewöhnlich aussieht und zugleich am HDTV im Wohnzimmer stehen soll. Im Inneren steckt ein Mini-ITX-Mainboard mit einem nicht näher genannten AMD-Prozessor, der von zwei Fiji-GPUs unterstützt wird. Dank einer speziellen Bauweise befinden sich beide Grafikeinheiten auf einer Platine.

Es heißt, Project Quantum sei ein enorm potenter Gaming-Rechner, der allerdings auch eine entsprechende Hitze entwickelt. In dem suggerierten, schwebenden Oberteil des Komplett-PCs befinden sich der Radiator und Teile der Wasserkühlung, die Hitze wird so an die Umgebung abgegeben. Das Aluminiumgehäuse ist sicherlich auch der Kühlung förderlich. Reflektierende Zonen, rote LEDs, die durch das Lüftergitter schimmern, machen auf jeden Fall etwas her.

Preis und Co.?

Leider gibt AMD keine weiteren Details preis. Jedenfalls aktuell nicht. Und ich hoffe sehr, dass aus Project Quantum mehr wird als ein Prototyp. Immerhin ist davon die Rede, dass man das Premium-Segment anvisiert, also mit dem PC keine Schnäppchenjäger-Zielgruppe angesprochen werden soll. Partner sollen das Design übernehmen und ihre eigenen kleinen Rechner bauen dürfen.

Außerdem soll der Computer leistungsstark für Virtual Reality und 4K-Auflösungen sein, hier sieht AMD ohnehin die Zukunft. Mit LiquidVR hat man schließlich eine entsprechende Lösung parat, besagte neue Grafikkarten (R9, R5, R3) sind außerdem darauf ausgelegt.

Nur sollte in Project Quantum eine Version der R9 Fury X stecken, möchte ich gar nicht wissen, was das gute Stück letztlich kosten soll. Das Grafikkarten-Spitzenmodell von AMD liegt alleine bei 650 US-Dollar. Und dabei ist im Fall dieses Computers von zwei GPUs die Rede. Angeblich sei Quantum in der Lage, „jedes 4K-Game“ in 60fps darzustellen. Das klingt sehr selbstbewusst….

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