Project X-Ray

Roboterkampf in der eigenen Wohnung

7. Oktober 2015 • 13:24 Uhr

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Die Zukunft des Spielens? (Foto: Microsoft)

Spannend und vermutlich für die wenigsten von uns in absehbarer Zeit bezahlbar. Project X-Ray zeigt, was ihr mit Microsofts HoloLens anstellen könntet. Tja, könntet.

Gestern stellte Microsoft eine Reihe neuer Produkte vor – ich fand sie ehrlich gesagt allesamt ziemlich toll. Der Redmonder Konzern entwickelt sich langsam zu einem hipperen Unternehmen, das gerade bezogen auf Style und Image einem Apple sehr bald Paroli bieten wird. Und im Gegensatz zu den Mitbewerbern aus Cupertino hat man auch den Mut zum Risiko beibehalten. Was anderes ist HoloLens meiner Auffassung (noch) nicht. Im 1. Quartal 2016 soll das Entwickler-Kit für Programmierer angeboten werden – für 3000 US-Dollar. Ich frage mich ernsthaft, wie lange es dauern soll, bis diese AR-Peripherie erschwinglich und für den Massenmarkt geeignet sein wird – nächstes Jahr vermutlich ist es noch nicht soweit.

Ob das wohl gut funktioniert? (Foto: Microsoft)
Ob das wohl gut funktioniert? (Foto: Microsoft)

Ungewöhnlicher Roboterkampf

Was uns künftig an Unterhaltungssoftware für HoloLens erwarten kann, zeigt dagegen Project X-Ray durchaus eindrucksvoll. Mit der AR-Brille könnt ihr Inhalte in eure Wohnung projizieren, was natürlich nur ihr als Träger der Apparatur sehen könnt. Für Außenstehende wird es also womöglich befremdlich, wenn ihr eine Roboter-Invasion mit Waffengewalt aufhaltet oder euch ein Schutzschild aufbaut. Ähnlich wie bei Kinect wird eure Hand zum Controller, die Umgebung wiederum zum Spielfeld. Gegenstände wie Tische oder Schränke können von HoloLens berücksichtigt, ignoriert oder als Teil des Szenarios verwendet werden.

Zumindest die Techdemo von Microsoft sieht schon verlockend aus, keine Frage. Ob diese Art Mixed Reality-Spiel allerdings in absehbarer Zeit zu einer günstigen Anschaffung wird? Ich bin skeptisch und gehe nicht davon aus. Eben da der erste Prototyp für Entwickler bei 3000 US-Dollar liegt. Bis die noch nicht näher erläuterte Technologie preislich ansprechend wird, werden meiner Meinung nach mindestens 18 Monate vergehen.

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