PSPi

Sonys alte Handheld-Konsole wird zur Emulator-Maschine

29. August 2016 • 12:35 Uhr

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Was für ein Aufwand. (Foto: otherMod)

Liegt bei euch noch eine am besten defekte PSP herum? Steckt in das Gehäuse der angestaubten Handheld-Konsole doch einen Raspberry Pi?!

Mittlerweile ist es wohl recht einfach, die PSP zu hacken – dank modifizierter Firmware-Versionen öffnet sich die betagte Konsole zu einer Plattform für Homebrew-Entwicklungen. Es stellt sich daher schon die Frage, wieso ihr euch die Mühe machen solltet, das Innenleben fast komplett zu entfernen. Solltet eure PlayStation Portable allerdings das Zeitliche gesegnet haben, könnte die Idee von PSPi ganz spannend sein.

Emulatoren und mehr. (Foto: otherMod)
Emulatoren und mehr. (Foto: otherMod)

Hoher Aufwand

Der Tüftler otherMod schnappte sich eine PSP, entfernte etliche Komponenten und fügte ein Raspberry Pi Zero stattdessen ein. Doch ganz so einfach war das alles nicht, denn auch das Display und die Stromversorgung (zwei Smartphone-Akkus wurden verwendet) mussten getauscht werden. Die Anleitung, die der Tüftler frei anbietet, liest sich demnach nicht ganz unkompliziert. Das Resultat allerdings ist nett: Dank des Raspberry Pi mit seinem 1GHz schnellen Prozessor und 512 MB RAM eignet sich die so entstandende PSPi hervorragend als Emulator-Handheld für allerlei Retro-Konsolen.

Keine Angst vor Basteln und Schrauben? Dann schaut auf der Webseite von otherMod vorbei und probiert es vielleicht selbst?

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