R-Kaid-42

Holzige Arcade-Spielkonsole der edlen Art

25. Mai 2013 • 8:26 Uhr

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Der R-Kaid-42 (Foto: Love Hultén)

Einfach großartig, was Love Hultén so kreiert. Nach der fantastischen R-Kaid Redelux-Spielkonsole aus Holz präsentiert er nun mit dem R-Kaid-42 eine etwas minimalistischere Maschine, die allerdings mindestens genauso beeindruckt. Eigenen Aussagen zufolge wollte er dieses Mal absichtlich sein Konzept simplifizieren, ohne dabei den ästhetischen Look zu verlieren. Vielleicht steckte auch ein kommerzieller Gedanke dahinter, denn die PC-basierte Spielekiste für Nostalgiker kann nun offiziell zum happigen Preis gekauft werden.

Fünf Monate benötigte Love Hultén für die Entwicklung des R-Kaid-42, im Hinterkopf hatte er eine möglichst große Zielgruppe für seine Apparatur. Egal, was er sich dabei gedacht hat – das aus vier Segmenten aufgebaute Gerät besteht in erster Linie aus massiven Holz, das einen Mini-PC auf dem Boden verbirgt. Die via USB aufladbaren Arcade-Joysticks passen optisch natürlich perfekt zum Gehäuse und sind voll funktionsfähig. Sie werden oberhalb des Rechners untergebracht, bei Nichtgebrauch steht sozusagen eine kleine Holzkiste (sogar mit Stauraum) in eurem Wohn- bzw. Spielzimmer. Witzige Idee.

Der leidenschaftliche Bastler integriert einen regulären Rechner mit einem Intel mITX-Platine und einem 1,8GHz schnellen Prozessor in das unkonventionelle „Gebilde“. Hinzu gesellen sich mindestens eine 32GB SSD, 4GB RAM und ein kleiner 120mm-Lüfter für die Kühlung. Das alles ist mit Ausmaßen von 32 x 18 x 18cm ziemlich klein ausgefallen. Anschlüsse wie VGA oder 2x USB fehlen nicht, wurden aber auf ein notwendiges Minimum reduziert. Beim Einschalten erwartet euch ein Menü, bei dem ihr über 20000 Arcade-Klassiker auswählen könnt. Möglich macht dies der Retro-Emulator MAME, der zahllose Arcadeautomaten und Spielkonsolen der Vergangenheit abbildet – entsprechende Roms vorausgesetzt.

Der R-Kaid-42 beginnt preislich bei 790 Euro, abhängig von euren Wünschen. Love Hultén geht auch auf eure Vorstellungen ein, ihr könnt ihn direkt über seine Webseite erreichen. Die hier gezeigten Bilder stammen von zwei Beispielen, da gibt’s also noch Raum für Anpassungen.

So oder so – das ist ein toller Spielecomputer, oder etwa nicht?

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