Rapiro

Schrulliger Haushaltsroboter mit Raspberry Pi-Gehirn

24. Juni 2013 • 10:38 Uhr

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Der Mini-Roboter Rapiro (Foto: Kickstarter.com)

Er ist putzig, beweglich und lernfähig: Der humanoide Roboter Rapiro des japanischen Entwicklers Shota Ishiwatari. Der kleine Kerl (also der Roboter, nicht dessen Erfinder) kann mit dem kreditkartengroßen Mini-Computer Raspberry Pi ausgestattet werden, wodurch es seinem Besitzer möglich ist, ihn nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen zu programmieren.

Für die Mobilität von Rapiro sorgen insgesamt zwölf Servomotoren, mit denen seinem Nacken,  seinen Hüften, seinen Füßen sowie seinen Armen und Händen Leben eingehaucht wird bzw. werden. Außerdem kann der Mini-Robo mit der erst seit wenigen Wochen erhältlichen Raspberry Pi-Kamera ausgestattet werden, wodurch beispielsweise Foto- und Videoaufnahmen möglich sind. Dank Kompatibilität zur Arduino-Plattform besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, den knuffigen Roboter mit weiteren Fähigkeiten auzustatten.

Wer den Rapiro haben möchte, kann sich an der derzeit laufen Kickstarter-Kampagne beteiligen. Das angestrebte Ziel von mindestens 20.000 britischen Pfund hat Ishiwatari bereits nach drei Tagen überschritten, weswegen man gespannt sein darf, wie erfolgreich die Crowdfunding-Aktion letztlich ausfällt. Wenn auch ihr den Roboter haben wollt, seid ihr mit 229 BPF dabei, allerdings ist in diesem Preis die Raspberry Pi-Platine noch nicht vorhanden. Doch die alleine kostet ja keine 50 Euro. Zudem solltet ihr beachten, dass Rapiro in Einzelteilen ausgeliefert wird und ihr zumindest einen Schraubenzieher bedienen können solltet.

Übrigens: Wer über einen 3D-Drucker verfügt, kann die Bestandteile von Rapiro auch über diesen produzieren. Ishiwatari will die dafür benötigten Dateien nach dem Abschluss der Kickstarter-Kampagne veröffentlichen. Alle weiteren Infos findet ihr auf Kickstarter.com.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 10:38 Uhr

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