Razer Blade

Extrem flaches Gaminglaptop-Modell mit Touchscreen

1. September 2012 • 1:38 Uhr

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Auf dem Touchscreen kann man sich Infos oder soziale Netzwerke anzeigen lassen. (Foto: Razer)

Auf dem PAX Prime-Event stellte der Gamingperiphie-Hersteller Razer die neueste Variante des hauseigenen Blade-Laptops vor. Das anstehende Modell erscheint am 30. September 2012 zuerst in den USA – für schlappe 2499,99 Dollar. Eine Veröffentlichung in Europa dürfte etwas später erfolgen, wenn sich Razer nicht (wieder) dagegen entscheidet.

Der neue Razer Blade hat es aber auch in sich: Mit einer Dicke von nur 22 Millimetern unterbietet er wohl fast die gesamte Gaminglaptop-Konkurrenz. Zudem wiegt das Gerät nur 3,2 Kilogramm. Trotzdem steckt in dem schicken Gehäuse modernste Technik, nämlich ein Intel Core i7-Prozessor der dritten Generation. Er erhält Unterstützung von einer Nvidia GeForce GTX 660M mit 2GB GDDR5-RAM. Hinzu gesellen sich 8GB RAM, ein 17,3 Zoll LED-Display mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte), eine eingebaute HD-Webcam, ein 60Wh Akku, eine 500GB 7200 U/min-Festplatte, 64GB SATA III SSD, WLAN, drei USB 3.0-Anschlüsse, eine beleuchtete Tastatur und Bluetooth 4.0. Ein echtes Highlight ist aber das Switchblade User Interface.

Es handelt sich hierbei um eine integriertes LC-Display/Multi-Touch-Panel mit zehn dynamisch anpassbaren Tasten für schnelle Eingaben bei Spielen. Laut Razer wurde dieser Bildschirm rechts neben dem Keyboard speziell für Gamer erschaffen. Mittels Apps könnt ihr den Display individualisieren, schnell die sozialen Netzwerke abrufen oder Inhalte von Spielen auf diesem darstellen.

Letztlich ist der neue Razer Blade also eine konsequente Fortentwicklung des Vorgängers: leichter, flacher und trotzdem leistungsfähiger sowie auf der Höhe der Zeit. Das lässt sich das Unternehmen entsprechend bezahlen. Aber das Aluminium-Gehäuse und das Switchblade haben ganz klar ihren Reiz. Das Thermalsystem des Vorläufers wurde komplett überarbeitet, nun ist von einem der „innovativsten Thermallösungen unter den Gaming-Laptops“ die Rede.  Egal, was das heißen mag.

Weitere Details gibt’s auf der offiziellen Webseite. Dort findet ihr auch eine Liste der vorhandenen Apps für den separaten Display.

Mir gefällt das Teil ja schon, aber: Razer verrät noch nicht, welcher i7-Chip in dem Laptop werkelt. Und mittlerweile gibt es dann doch schon einige Hersteller, die beispielsweise die GeForce GTX 670M verbauen – für weniger Geld. Geht’s also einzig und allein um die Leistung, dürfte es wohl schon jetzt ähnliche/billigere Alternativen geben – dann ohne Switchblade…

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 01:53 Uhr

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