Razer Ouroboros

Eierlegende Wollmilchsaumaus für jeden Spiele-Profi

26. Juli 2012 • 19:30 Uhr

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Ausgeklappt ein echtes Monstrum. (Foto: Razer)

Was hat sich der Zubehörhersteller Razer eigentlich bei dem Namen Ouroboros gedacht? Den kann sich doch niemand merken! Dabei ist die sich der Bezeichnung verbergende Gamingmaus höchst interessant.

Denn mit der Ouroboros möchte es Razer sozusagen jedem Spieler genehm machen. Die größte Besonderheit ist nämlich, dass ihr die Ergonomie quasi beliebig eurer Handgröße und eurem Griffstil anpassen könnt. Ihr verändert die Lange des Nagers und individualisiert die Höhe des Mausrückens oder die Griffigkeit. Beispielsweise lässt sich die Handflächenauflage bis zu 20 Millimeter nach hinten verschieben, durch auswechselbare Seitenteile macht ihr sie breiter.

Klingt interessant? Tja, nur mal ehrlich: Sind solche Änderungen für EINE Person wirklich nötig? Hat man einmal die korrekte Größe gefunden, wird man diese nicht ständig wieder ändern. Der Sinn dahinter? Nun, es ist sicherlich cool, zumal die Maus sehr schick aussieht und sicher nicht zufällig an eine Rakete erinnert. Aber sonst? Die verschiedenen Griffstile (Claw, Palm) machen für Profi-Gamer sicher deutlich mehr Sinn.

Unabhängig davon hat die Ouroboros noch eine Menge mehr zu bieten. Sie ist für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet, verfügt über ein 8.200 DPI 4G Dual Sensor-System und ist mit 11 programmierbaren Hyperesponse-Tasten ausgestattet. Die restlichen Angaben, genauer 1.000 Hz Ultrapolling, 1ms Reaktionszeit und 200 ips Beschleunigung, klingen ferner beeindruckend.

Was mir persönlich am besten gefällt: Ihr könnt selbst wählen, ob ihr das 2,1m lange USB-Kabel verwendet oder doch besser auf die „Schnur“ verzichtet. Der integrierte Akku hält bis zu 12 Stunden durchgehendes Zocken, eine Verbindung zum Rechner nimmt die Ouroboros via Funk auf. Die Batterie kann entfernt werden, dann wiegt das Zubehör 115 Gramm – ansonsten 20 Gramm mehr.

Die eierlegende Wollmilchsaumaus wird im 4. Quartal 2012 in den Handel kommen – zum stolzen Preis von 129,99 Euro (UVP).

Weitere Details gibt’s auf der offiziellen Webseite. Ach, da fällt mir ein: Sicher ist es nur Zufall, dass die Ouroboros ziemlich an die Cyborg R.A.T. von Saitek erinnert…

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2 Kommentare

  1. Berserkus am

    Habe mir am Samstag die Maus gekauft und bin eigendlich sehr positiv überrascht.

    Einziges Fettes Manko ist die angebliche 12 Stunden Haltbarkeit des Akkus beim Zocken, hier ist nach maximal 6 Stunden absolut zappenduster und das mit ausgeschalteter Beleuchtung nur der Standartabtastrate von 500 und mageren 1800DPI.

    Der mitgelieferte NiMH Akku hat zwar 2700mA ist aber leider nur eine normaler Akku, die bekanntlicher Weise unter ihrer hohen Selbstentladung leiden.
    Besser währe ein sogenannter Ready to Use Akku wie die Sanyo Eneloop, die auch bei der Logitech G700 zum Einsatz kommen.

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    • Aber wenn du die Maus erst seit Samstag hast – entfaltet der Akku nicht eh erst mit der Zeit sein volles Potential?

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  1. 27. Juli 2012 at 8:07