Retro-Rechner Quartett

Wieso Crowdfunding? Erste Impressionen aus dem Kartenspiel!

30. April 2013 • 12:55 Uhr

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Amiga500 (Foto: Nerd Dreams)

Erinnert ihr euch? Vor über einem Monat stellte ich euch das Retro-Rechner Quartett von Nerd Dreams vor. In weniger als drei Wochen endet die Finanzierungsphase, der Schöpfer Roman Kessler hat die benötigten 499 Euro bei Startnext leider noch nicht erreicht. Um was ging’s gleich nochmal? Und wofür braucht er so für Geld für ein Kartenspiel?

Das Retro-Rechner Quartett ist ein typisches Quartettspiel – allerdings mit einer Besonderheit. Denn statt Traktoren oder Rennwagen wie damals miteinander zu vergleichen, stehen dieses Mal berühmte Heimcomputer im Fokus. In den Bereichen Erscheinungsjahr, Preis, Gewicht, CPU-Geschwindigkeit und Arbeitsspeicher könnt ihr sie anderen Karten gegenüberstellen.

Roman Kessler war so nett, mir die ersten fertigen Karten zu präsentieren. Diese könnten sich gegenüber dem finalen Produkt zwar noch minimal ändern, sie zeigen aber deutlich den hübschen und auf gewisse Weise auch seriösen Stil. Denn gegenüber dem Nerd Dreams-Kalender 2013 verzichtet man dieses Mal auf hübsche Models. Eigentlich schade, aber letztlich geht es wohl doch ums Verdienen von Geld. Laut eigenen Aussagen durfte man den Kalender zwar sogar nach Australien, Brasilien und in die USA versenden, aufgrund der aufwändigen und enorm hochwertigen Produktion konnten allerdings keine Gewinne erzielt werden. Den gleichen Fehler möchte man beim Retro-Rechner Quartett nicht machen, obwohl man den Nerd Dreams Kalender keineswegs bereut. Es war eine Erfahrung, die man sogar wiederholen würde.

Weiterhin erklärt Roman Kessler, wieso er sich für eine Finanzierung über das Crowdfunding-Portal Startnext entschieden hat. So sei man schließlich bemüht, professionell geschossene Fotos zu verwenden, was mit einem entsprechenden (finanziellen) Aufwand verbunden ist. Zudem möchte man über Startnext Anregungen von Fans und Interessierten aufnehmen und in das Kartenspiel einfließen lassen. Wie schon beim Nerd Dreams-Kalender geht’s gar nicht darum, „reich zu werden“, sondern vielmehr um ein sehr gutes Produkt abzuliefern. Roland Kessler meinte auf die Frage, wieso er so ein Spiel machen möchte: „Ich habe nur einfach gerne Quartett gespielt, bastel gern und will anderen zeigen, wo unsere Smartphones herkommen..

Ich finde Rolands Ansichten gut, und mal ehrlich: Ein fertiges Spiel soll keine 10 Euro kosten, wenn ihr jetzt noch euer Geld vorschießt. Das ist doch eine gute Investition, oder? Weitere Details erhaltet ihr nach wie vor auf Startnext.de. Dort könnt ihr euch ein Exemplar jetzt schon sichern.

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Ein Kommentar

  1. Mhh, hatte ich damals auch schon gelesen. Mal sehen, ob ich mich dafür mal auf Startnext anmelde ;)

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  1. 30. April 2013 at 13:04