RetroPi

Linux-Konsole mit Modul-Steckplätzen für MegaDrive und SNES

30. Januar 2016 • 14:40 Uhr

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Mehr als nur ein Gehäuse. (Foto: retropi.de)

Mit RetroPi wird aus einem Raspberry Pi eine vollwertige Retro-Konsole, mit der ihr sogar originale Cartridges alter Spielemaschinen verwenden könnt.

Die Idee stammt von Michael Mrozek, der gerade in der Szene auch durch seinen DragonBox Shop sowie OpenPandora bekannt ist. Diesmal versucht es der Tüftler mit einer Kickstarter-Kampagne, mit der RetroPi finanziert werden soll. Letztlich handelt es sich um ein Gehäuse, das es euch erleichtern möchte, schnell eine überaus flexible Spielkonsole zu „basteln“.

Mit echten Modulslots. (Foto: Retropi.de)
Mit echten Modulslots. (Foto: Retropi.de)

Innenleben: Raspberry Pi

In RetroPi findet ein Raspberry Pi Platz, der fortan das Herz der Spielkonsole wird. Hinzu gesellt sich das bereits erhältliche Retrode 2, das ebenfalls in RetroPi eingeschoben wird. Dieses Zubehör ermöglicht normalerweise das Auslesen originaler Spielmodule vom MegaDrive oder Super Nintendo am PC, in diesem Fall soll das Gerät das Abspielen dieser über RetroPi ermöglichen.

Ihr besteht nur Bahnhof? Okay, dann anders gesagt: Mit RetroPi wird aus einem Rasperry Pi eine vielseitige Spielkonsole, die durch Retrode 2 Module betagter Spielkonsole schluckt. Mittels weiterer Adapter sollen ebenfalls N64- und Gameboy- Spiele verwendet werden können, Unterstützung für andere Konsolen soll folgen.

Wann geht’s los?

Schön ist ebenfalls, dass durch Retrode 2 SNES- und MegaDrive-Controller angeschlossen werden können. Die komplette Funktionalität des Raspberry Pi bleibt erhalten, ihr bekommt also auch einen vollwertigen Linux-Minirechner, auf dem zig Emulatoren oder andere Spiele laufen. Die Ausgabe erfolgt über HDMI.

Alle Steckplätze bleiben erhalten. (Foto: Retropi.de)
Alle Steckplätze bleiben erhalten. (Foto: Retropi.de)

Leider gibt’s noch keine Details darüber, wann die Kickstarter-Kampagne für das interessante Zubehör startet. Retrode 2 kann zum Beispiel bei Dragonbox erworben werden, den Raspberry Pi sowieso. Bei Interesse solltet ihr am besten die offizielle Webseite im Auge behalten. Eventuell in den kommenden Wochen könnte es mit der Finanzierungsphase losgehen.

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  1. 1. Februar 2016 at 6:02