Ringbow

Digitaler Ring zum Spielen am Tablet

2. Juli 2012 • 8:48 Uhr

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Der Ringbow wird auf den Finger gesteckt. (Foto: Kickstarter.com)

Es sieht gut aus, dass der Ringbow das Licht der Welt erblickt. Aktuell sammeln die Erfinder dieses Eingabegerätes Geld bei dem Crowdfunding-Portal Kickstarter.com ein, derzeit hat man knapp 70.000 von den anvisierten 100.000 Dollar erreicht.

Aber was ist der Ringbow überhaupt? Saar Shai und Efrat Barit erschufen das Gerät bereits vor über einem Jahr als alternative Steuerungsart zum Beispiel für Spiele auf Tablets oder Smartphones. Wie einen richtigen Ring schiebt ihr das Stück Plastik über den Zeigefinger, schon kann das Zocken beginnen. Verbaut wurde ein D-Pad mit neun möglichen Richtungen, ein Akku für fünf Stunden Spaß sowie eine Bluetooth-Anbindung für das schnurlose Aufbauen von Verbindungen mit  Touchscreen-Geräten.

Gedacht ist der Ringbow für iOS und Android. Sollten die Tüflter die 100.000 Dollar erreichen, verspricht man uns auch etliche Spiele, die Gebrauch von dieser Peripherie machen. Komplett verzichten muss man übrigens nicht auf den Touchscreen des eigenen Tablets, vielmehr soll Ringbow für neuartige Spielideen geeignet sein und hier und da die Kontrolle – zum Beispiel bei Egoshootern – vereinfachen. Da der D-Pad auch eingedrückt werden kann, sollen sich zudem witzige Optionen ergeben. Beispielsweise zeigt ihr auf einen Gegner mit eurem Finger (samt Ring) und drückt ab – um diesen zu erledigen oder gar zu fangen.

Den Ringbow könnt ihr sogar für recht wenig Geld bekommen – wenn ihr jetzt noch das Kickstarter-Projekt unterstützt. Ab 35 Dollar (zzgl. 10 Dollar Versandkosten nach Europa) erhaltet ihr einen solchen – sozusagen als „Early Bird“-Bonus. Aber erst einmal müsst ihr die Dollar vorschießen. Sollte der Ringbow in die Massenproduktion gehen, dürfte er wohl an die 50 Dollar kosten. Als Veröffentlichungszeitraum geben die Macher schon selbstbewusst den November 2012 an.

(via DemoNews.de & Kickstarter)

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