Roaming Beds

Mit Betten durchs Museum rollen

14. Juni 2015 • 10:15 Uhr

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Spaß im Bett auf etwas andere Art. (Foto: Hayward Gallery)

Also. Ähm. Ich habe keine Ahnung, was das soll. Aber die Betten von Carsten Holler fahren schlafende Menschen selbständig durch die Gegend.

Der Künstler Carsten Holler möchte Besuchern der Hayward Gallery in London ein neues Erlebnis servieren. Dazu werden seit dem 10. Juni bis zum 6. September 2015 jeden Abend zahlende Gäste eingeladen, sich in spezielle Betten zu legen. Diese sind in der Lage, selbständig durch die Räume zu fahren und dort anzuhalten, wo es der Erfinder vorseht.

Die Betten rollen langsam, durch die verwendete Laser-Technologie sind die Routen quasi vorgegeben. Aber Interaktionen sind möglich, sodass man selbst bestimmen darf, wohin man tuckert. Ich bin mir sicher, dass dadurch die eigentliche Galerie eher in den Hintergrund rückt. Oder?

Irgendwie schräg. (Foto: Hayward Gallery)
Irgendwie schräg. (Foto: Hayward Gallery)

Der Spaß ist allerdings ziemlich happig: 300 Britische Pfund zahlen ausgeschlossene Kunstfreunde für eine solche Nacht im Museum. Dafür können dann beide Betten (es gibt nur zwei) belegt werden. Weitere Details zu der kreativen Idee findet ihr auf der extra eingerichteten Webseite der Hayward Gallery im Southbank Centre der britischen Hauptstadt.

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