Robot Dragonfly

Elektronische Libelle mit Kamera und Smartphone-Kontrolle

10. November 2012 • 10:00 Uhr

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So soll sie mal aussehen. (Foto: Indigogo)

Drohnen, Hubschrauber und Rennwagen, die ihr mit dem Smartphone steuern könnt, gibt es mittlerweile etliche. Ihr sucht nach einem neuen Kick? Dann braucht ihr die Robot Dragonfly, die bei Tüftlern vom Georgia Institute of Technology entwickelt wurde. Das ist ein winziges Flugobjekt, welches sich an den Eigenschaften einer Libelle orientiert.

Der Unterschied zu einem Helikopter ist schnell gefunden: Die elektronische Kreatur besitzt mehrere Flügel, die sich auf und ab bewegen. Durch das hohe Tempo kann sie aufsteigen und durch die Gegend flattern. Ursprünglich sollte die Robot Dragonfly fürs Militär verwendet werden, die US Air Force investierte in das Projekt eine Million Dollar. Doch jetzt soll aus dem Spionagegerät ein Gadget für alle werden.

Spionage? Wieso? Nun, die Robot Dragonfly verfügt auf Wunsch über eine Kamera, die Videos aufnehmen und beispielsweise über WIFI (ebenfalls optional integriert) übertragen kann. Selbst steuert ihr den ungewöhnlichen Flieger über ein Smartphone oder Tablet (iOS, Android) beziehungsweise direkt am Computer (WIFI). Saft erhält das Insekt über einen Lithium Polymer-Akku, der die Motoren mit den vier Flügeln sowie die nötigen Sensoren versorgt.

Preislich soll es bei 99 US-Dollar losgehen, richtig interessante und leistungsfähigere Dragonfly-Modelle kosten dagegen zwischen 179 und 499 Dollar. Dummerweise könnt ihr die Libelle noch nicht kaufen. Denn die Erfinder sammeln derzeit über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo noch 100.000 US-Dollar ein. Vorschießen dürft ihr euer Geld natürlich jetzt schon, damit die Robot Dragonfly fertiggestellt werden kann.

Aber ich bin trotzdem etwas misstrauisch: In dem offiziellen Promo-Video sehe ich hauptsächlich Computer-Animationen, nicht aber einen zumindest weit fortgeschrittenen Prototypen, der in Serienproduktion gehen soll. Auf Indiegogo beziehungsweise der offiziellen Webseite gibt’s andererseits zahlreiche technische Fakten.

Ich hoffe, das hier ist keine Luftnummer. So eine Libelle fänd zumindest ich sehr faszinierend….

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole – Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter – es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 13:41 Uhr

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