Robot Turtles

Brettspiel für Programmierer-Kids

7. September 2013 • 9:52 Uhr

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Sieht wie ein normales Brettspiel aus. (Foto: Kickstarter)

Ihr seid euch schon sicher, dass euer Sohn oder eure Tochter irgendwann einmal mit Programmieren Geld verdienen wird? Wunderbar, dann bereitet euren Nachwuchs doch mit Robot Turtles auf die zukünftige Karriere vor. Das Brettspiel bringt Kindern zwischen 3 und 8 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern das Kreieren von Software näher.

Klingt seltsam? Ist es offenbar gar nicht mal, denn der Erfinder Dan Shapiro sammelte bei Kickstarter bereits über 135.000 US-Dollar für seine Brettspiel-Idee ein. Und das, obwohl er „nur“ 25.000 US-Dollar wollte. Die Nachfrage ist also ungewöhnlich groß. Dan hat auch eine Erklärung, wieso er Robot Turtles entwarf: Er hat zwei vierjährige Zwillinge und ist selbst Programmierer. Mit diesem Brettspiel erhält er die Chance, seinen Kleinen das beizubringen, was er besonders gut kann. Da können wir ja froh sein, dass er nicht Sprengmeister geworden ist.

Und wie funktioniert das alles?

Bei Robot Turtles übernimmt jeder Spieler eine Schildkröte und erhält einige Karten. Mit diesen bewegt man sich auf einem Spielbrett gen Ziel; in erster Linie gilt es, sich zu orientieren. Planung, Überlegung und auch das Debugging (macht Spielzüge rückgängig) sollen dem Programmieren ähneln. Kinder können so die Grundzüge spielerisch erleben. Funktionen, Optimierungen und für Teilnehmer arbeitende Computer sind außerdem dabei.

Letztlich handelt es sich dennoch um ein reguläres Brettspiel, bei dem ausschließlich eine Person (z.B. Vater oder Mutter) die Regeln kennen muss. Ob die Kleinen überhaupt erkennen, dass sie an das Konzept der Software-Entwicklung herangeführt werden? Das ist wohl egal.

Eltern, die beruflich programmieren, können ein Blick auf Kickstarter.com werfen. Dort können sie sich ein Exemplar von Robot Turtles sichern – für 60 US-Dollar inklusive Versand nach Europa.

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