Rombus-CT

Kleiner Arcade-Tisch für Retro-Liebhaber

3. Mai 2016 • 14:23 Uhr

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Alles im Eigenbau. (Foto: Circuitbeard)

Teile aus dem Baumarkt, ein Raspberry Pi und etwas Elektronik. Heutzutage könnt ihr mit handelsüblichen Mitteln coole Spielautomaten bauen. So einen wie den Rombus-CT zum Beispiel.

Der Rombus-CT stammt von dem kreativen Tüftler Circuitbeard, der ohnehin eine Vorliebe für solche Maschinen besitzt. Der Cocktail Table wurde von Grund auf designt. Laut Aussagen des Schöpfers benötigte vor allem die Optik besonders viel Zeit, die Einzelteile wurden in mühevoller Kleinarbeit am Rechner erstellt. MDF-Holzplatten kaufte der Erfinder im Baumarkt, ein Lasercutter schnitt diese in die richtigen Größen. Für die Retro-Optik wiederum wurden Klebefolien ganz normal mit einem Drucker bedruckt. Clevere Idee.

Für zwei Spieler. (Foto: Circuitbeard)
Für zwei Spieler. (Foto: Circuitbeard)

Regulär erhältliche Teile

Ansonsten ist das Innenleben gar nicht mal so sensationell, da auch handelsüblich. Als Display verwendet Circuitbeard einen 8 Zoll großen Monitor. Sanwa-Buttons und Zippyy-Joysticks wurden an gegenüberliegenden Gehäuserändern angebracht. Schließlich ist der Rombus-CT für zwei Spieler gedacht.

Ein Blick ins Innenleben. (Foto: Circuitbeard)
Ein Blick ins Innenleben. (Foto: Circuitbeard)

Der Rechner? Es ist ein Raspberry Pi, der im Inneren seinen Dienst verrichtet. Auf der extra eingerichteten Webseite findet ihr sogar Quellcodes, solltet ihr einen ähnlichen Automaten bauen wollen.

Mir gefällt das Teil echt gut, auch weil es angenehm klein ist und wohl auch gut im Schrank verstaut werden kann, wenn man den Rombus-CT mal nicht braucht.

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