Schutz gegen digitale Schädlinge

Darum ist Antivirensoftware so wichtig!

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27. Juni 2016 • 9:39 Uhr

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So wichtig ist Antivirensoftware. (Foto: Fotolia, putilov_denis)

PCs, Konsolen, Smartphones und Tablets gleichermaßen sind in der digitalen Welt einem Meer aus Gefahren ausgesetzt. Schädliche Software und Viren können Systeme unbrauchbar machen, wichtige Daten erbeuten oder sogar den Rechner fernsteuern.

Zwar versuchen die Hersteller von Betriebssystemen, Browsern, Apps und Plug-Ins immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, aber Antivirenprogramme sind die beste Versicherung gegen digitale Übergriffe.

Phishing, Malware und Viren – Wovor schützt Antivirensoftware genau?

Grundsätzlich muss man Antivirensoftware in zwei Kategorien unterscheiden: Scannen und Entfernen von Software und die Firewall. Dabei sind moderne Antivirenprogramme stets eine Mischung aus beidem, um maximalen Schutz zu gewährleisten.

Die Firewall schützt vor unerlaubtem Zugriff, indem sie regelt, welche Programme auf das Internet zugreifen können und welche Dateien aus welchen Quellen installiert werden dürfen oder ihre Rechte überschreiten. Malware arbeitet ansonsten unbemerkt im Hintergrund und sendet sowie empfängt Daten, ohne dass der Nutzer dies registrieren würde. So können Malware und Viren bereits vor der Installation gestoppt werden. Auch Trojaner, scheinbar harmlose Programme, die sich zu Viren entpacken, gelangen so gar nicht erst auf die Festplatte.

Erfolgreiches Tool: bitdefender. (Foto: Netzsieger)
Erfolgreiches Tool: bitdefender. (Foto: Netzsieger)

Der klassische Virenscanner verrichtet seinen Dienst dagegen, wenn es bereits zu spät ist und sich schädliche Software auf dem System befindet. Diese wird erkannt und sicher entfernt, betroffene Dateien können unter Quarantäne gestellt oder gelöscht werden – so wird der Schaden sicher und schnell eingedämmt.

Eine besonders raffinierte Methode der Malware hatten Sicherheitsexperten erst vor wenigen Tagen entdeckt: Waren auf einem Gerät mehrere Apps installiert, die für sich genommen harmlos waren, bildeten diese in der Kombination Schadsoftware, die Daten von den Smartphones abgriff. Der schädliche Code verbarg sich in den Libraries – nur eine aktive Mischung aus Firewall und Antivirenscanner ist in der Lage, solch trickreichen Übergriffen wirksam entgegen zu wirken.

Bessere Angriffe erfordern besseren Schutz

Ein Antivirenprogramm ist ein absolutes Muss, vor allem auch auf den vermeintlich sicheren Mobilgeräten. Die Masse vertraulicher Informationen (Kreditkarte, Konten, persönliche Fotos), die auf diesen Geräten liegen, macht einen Schutz vor Fremdzugriffen unabdinglich. Denn Tracking und Phishing-Software wird ebenfalls immer raffinierter und ist oft nicht mehr von seriösen Angeboten zu unterscheiden.

Die restriktiveren Systeme und Bezugsmöglichkeiten von Apps liefern nur eine vermeintlich sichere Grundlage. Auch wenn sie Phishing-Software und Viren den Zugriff erschweren, werden Cyberkriminelle stets Lücken finden und ausnutzen.

Während das Antivirenprogramm auf dem PC oft schon zum Lieferumfang dazu gehört, rücken auch Konsolen und Smart TVs immer stärker ins Fadenkreuz der Cyberkriminellen. Dort lassen sich ohne adäquaten Schutz noch vergleichsweise leicht Passwörter und Informationen erbeuten.

Ein aktuelles Beispiel ist die Erpressungssoftware FLocker, die inzwischen auch Smart TVs befallen kann. Dort werden Nutzer einer vermeintlichen Straftat bezichtigt und zu einer Zahlung aufgefordert.

Misstrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden werden kann, muss entsprechend geschützt werden. Ein befallenes System lässt sich im Zweifelsfall formatieren, doch Kreditkartendaten und sensible Informationen können in den falschen Händen enorme Schäden anrichten.

Darüber sollte sich jeder Smartphonebesitzer, Konsolenspieler oder Tabletuser bewusst sein und sein Gerät genau so schützen, wie das beim PC schon seit Jahren getan wird.

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