Sensory Fiction

Interaktives Buch lässt Leser Gefühle spüren

2. Februar 2014 • 9:19 Uhr

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Es ist einerseits ein ganz normales Buch... (Foto: mit.edu)

Die Jungs und Mädels vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben schon einige skurrile Ideen. Ihr neuestes Projekt nennt sich Sensory Fiction. Das ist ein Buch, das euch beim Lesen spüren und sehen lässt, was ihr fühlt. Wie das funktionieren soll?

Die Erfinder Felix Heibeck, Alexis Hope, Julie Legault erschufen eine Art Prototypen, der das Konzept von Sensory Fiction verdeutlicht. Da wäre zum einen das Buch, welches mit farblich leuchtenden LEDs ausgestattet ist. Zum anderen gibt’s noch eine Weste, die sich die Leser um den Körper schnallen. Sie nimmt den Herzschlag wahr, genauso aber kann sie einen dezenten Druck ausüben. Dank Sensoren sei es möglich, dass die Schaltzentrale, die sich auf der Rückseite dieser Peripherie befindet, die Gefühle beim Lesen auswertet. Besagte 150 programmierbare LEDs, (Vibrations-)Motoren und ein Lautsprecher geben eure Emotionen wider bzw. verstärken sie.

Wut, Freude und Trauer werden anhand der Lampen auf dem Buch dargestellt. Die Motoren an der Weste ziehen das „Kleidungsstück“ bei Bedarf zusammen oder auseinander, was das Fühlen intensiven soll.

Für Sensory Fiction wurde übrigens das Werk „The Girl Who Was Plugged In“ von James Tiptree Jr. modifiziert. Irgendwie ist das ja auch alles eine witzig-schräge AR-Spielerei der unkonventionellen Art. Nur ob das Konzept jemals zu einem fertigen Produkt wird? Ich gehe mal nicht davon aus.

Weitere Details erhaltet ihr auf der extra eingerichteten Webseite der Schöpfer.

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