Shimi

Tanzende Dockingstation mit Musik und Intelligenz

17. September 2012 • 8:00 Uhr

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Der tanzende Roboter. (Foto: Kickstarter)

Erstmals der Öffentlichkeit wurde Shimi im Juni 2012 auf der Google I/O vorgestellt. Der Roboter zum Abspielen von Musik war ursprünglich für Smartphones mit dem Android-Betriebssystem gedacht, jetzt aber wollen die Schöpfer Geld von Besitzern eines iPhones oder iPod Touchs. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sammelt das Unternehmen Tovbot aktuell 100.000 Dollar ein, um das ungewöhnliche Ding zum Leben zu erwecken.

Was ist Shimi denn genau? Nun, gar nicht mal so leicht zu sagen. In erster Linie ist die Maschine dazu gedacht, Musik vom Mobiltelefon oder Mediaplayer abzuspielen sowie die Geräte aufzuladen. Sozusagen also eine Docking-Station mit integrierten Lautsprechern. Doch Shimi soll weit mehr als nur das beherrschen. Die Macher behaupten, dass der Roboter eine echte Intelligenz besitzt, die dazu benutzt wird, das Gadget tanzen zu lassen. In Echtzeit werden Songs analysiert, fünf verbaute Motoren motivieren Shimi zu Bewegungen.

In Shimi stecken zwei 6 Watt starke Speaker, die laut Aussagen des Herstellers für Musik optimiert sind. Besagte Motoren befinden sich an strategisch günstigen Stellen des Roboters, sodass zumindest unterhaltsame Bewegungen garantiert werden. Weitere Funktionen klingen auch vielversprechend: Dank einer Gesichtserkennungssoftware kann euch Shimi folgen und die Lautsprecher somit immer in eure Richtung positionieren. Ferner ist der Bot in der Lage, auf eure Spracheingaben zu reagieren und sogar ähnliche Musik abhängig zum Beispiel von euren Klatschgeräuschen auszuwählen.

Später sollen weitere Apps für Shimi angeboten werden, die die Eigenschaften der etwas anderen Docking-Station erweitern. Aber ist das verwunderlich? Das Gehirn ist und bleibt immer das Smartphone. Durch offene Schnittstellen für Entwickler sollen sogar Spiele und Lernprogramme vorstellbar sein.

Bis es soweit ist, müssen die anvisierten 100.000 Dollar zusammen kommen. Schießt ihr Geld für das Projekt vor, zahlt ihr für einen Shimi 149 Dollar (plus 20 Dollar Versandkosten nach Europa). Wenn er im Februar 2013 hoffentlich fertiggestellt ist, soll er regulär knapp 200 Dollar kosten. Angemessen? Da bin ich mir noch unsicher. Aber schräg ist Shimi in jedem Fall. Weitere Details? Schaut bei Kickstarter vorbei.

Übrigens: Shimi soll später auch für Android-Geräte angeboten werden. Ganz vergessen haben die Techniker die Freunde des Google-OS nicht, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wieso sie jetzt iOS favorisieren.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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