Smartwatches

In Zukunft als Controller zum Spielen?!

7. Mai 2014 • 8:35 Uhr

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Eigentlich eine normale Smartwatch... (Foto: Future Interface Group)

Wearables sind der große Trend dieses Jahr. Activity Tracker und Smartwatches kommen von zahlreichen Herstellern. Für uns Spieler ist das nur in Maßen interessant. Oder? Nicht unbedingt, wie ein Prototyp von der Future Interface Group der Carnegie Mellon University in Pittsburg, USA zeigt. Dieser ermöglicht das Spielen mit einer Armbanduhr – nicht übel.

Robert Xiao, Gierad Laput und Chris Harrison erschufen mit ihrer eigenen Uhr sozusagen einen Controller, der vielfältig genutzt werden kann. Indem das Display gedreht wird, ist es beispielsweise möglich, digitale Figuren oder Objekte zu kontrollieren sowie etwas zu zeichnen. Hierzu bewegt man den Bildschirm im und gegen den Uhrzeigersinn. Zusätzlich kann man an den Rändern der Smartwatch Druck ausüben oder diese gar schütteln, um so Trigger in Apps auzulösen. Wie Buttons eben. Auch die integrierten Bewegungssensoren können so im besten Fall auf andere Art und Weise eingesetzt werden. Am Schluss kommt dann ein flexibler „Joystick“ heraus…

In der Praxis sieht das dann so so: Ihr spielt einen Egoshooter, indem ihr das Display dezent dreht. Schaut euch doch das Demo-Video der Schöpfer an. Ab 2:25min könnt ihr erkennen, wie „Doom II“ auf der Smartwatch gezockt wurde.

Ob letztlich ein finales Produkt aus der cleveren Idee wird? Das ist gegenwärtig unklar. Viele Ansätze der Future Interface Group wurden noch nicht umgesetzt – schaut mal auf die Webseite der Tüftler.

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